Beitrag: ExtraSchicht 2026 in Bochum: Sechs Spielorte machen die Nacht zum Tag
Extraschicht 2025: Lasershow am Bergbaumuseum

(c) Sebastian Sendlak / BOND

Vom Hauptbahnhof bis zur Jahrhunderthalle: Unsere Stadt bildet das pulsierende Herz der Industriekultur. Lichtkunst, Beats und Bergbaugeschichte verschmelzen im Juni.

Bochum ist bei der kommenden ExtraSchicht am Samstag, 27. Juni 2026 (18 bis 2 Uhr), einer der absoluten Hotspots des Reviers. Gleich sechs völlig unterschiedliche Spielorte im Stadtgebiet zeigen die immense Bandbreite unserer Kulturszene und der Industriegeschichte. Das Ticket gilt als Gesamtfahrkarte für alle Shuttlebusse und den ÖPNV.

Die Bochumer Spielorte und ihre Programme im Überblick:

  • Jahrhunderthalle Bochum: Der imposante Westpark wird zur gigantischen Open-Air-Bühne. Besucher erwarten atemberaubende Lichtinszenierungen an der Stahlfassade, moderne Tanzperformances und urbane Food-Meilen im Schatten des Industriedenkmals.

  • Bochum Hauptbahnhof: Erstmals wird der zentrale Verkehrsknotenpunkt selbst zur Eventfläche. Zwischen ankommenden Zügen und dem Pendlerstrom inszenieren Künstler Live-Beats, Streetart und überraschende Pop-up-Performances direkt in der Empfangshalle.

  • Deutsches Bergbau-Museum Bochum: Unter dem Förderturm wird Geschichte lebendig. Neben den beliebten nächtlichen Seilfahrten ins Anschauungsbergwerk warten im Außenbereich und im „KUMPELS“ musikalische Acts, Illuminationen und Mitmach-Aktionen für die ganze Familie.

  • Eisenbahnmuseum Bochum: In Dahlhausen schlagen die Herzen von Romantikern und Technikfans höher. Historische Dampfloks werden effektvoll ausgeleuchtet, untermalt von Live-Musik und nostalgischen Führerstandsmitfahrten durch das weitläufige Gelände an der Ruhr.

  • LWL-Museum Zeche Hannover: Der „Malakow-Turm“ im Bochumer Norden wird zur Kulisse für packende Industriekultur. Die historische Dampffördermaschine wird in Szene gesetzt, begleitet von Straßentheater und regionalen Gastro-Angeboten.

  • RUTTKOWSKI;68: Der moderne Kunstraum bringt frische, urbane Avantgarde-Kunst in das klassische Industrie-Line-up der Stadt und setzt visuelle Kontraste mit zeitgenössischen Ausstellungen.

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