
(c) Christian Schnaubelt
Im Finale des Westfalenpokals muss sich der VfL Bochum dem Rivalen Schalke 04 geschlagen geben. Dennoch blickt die königsblaue Nachwuchsschmiede auf eine herausragende Spielzeit zurück.
Viertelfinale in der DFB-Nachwuchsliga, Halbfinale im DFB-Pokal der Junioren, Finale im Westfalenpokal – die U19 des VfL Bochum 1848 war in allen drei Wettbewerben lange dabei und hat eine sehr starke Saison hingelegt. Auch wenn es am Ende nicht zum Sieg im Westfalenpokalfinale gereicht hat, haben die Blau-Weißen dem FC Schalke 04 beim 2:5 vor über 2.000 Zuschauenden im Vonovia Ruhrstadion ordentlich Paroli geboten. Das Derby bot den zahlreichen Fans auf den Rängen eine emotionale und hochklassige Partie, in der die Bochumer Talente bis zum Schlusspfiff alles in die Waagschale warfen.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
(c) Christian Schnaubelt
Schalker Effizienz bricht den Bann nach der Pause
Nach einer komplett torlosen ersten Hälfte, in der der VfL Bochum zu Beginn die besseren Tormöglichkeiten für sich verbuchen konnte, machte letztlich die eiskalte Effizienz vor dem Kasten den entscheidenden Unterschied. Die Schalker Knappen schlugen nach dem Seitenwechsel eiskalt zu: Binnen nur sechs Minuten stellten Luca Vozar in der 51. Minute und Malik Tubic in der 57. Minute auf 0:2. Doch der VfL reagierte prompt auf den Rückschlag. Nach einer schönen Kombination bediente Janek Herzberg mit seiner präzisen Hereingabe den einlaufenden Elia Salamone, der technisch fein den verdienten Anschlusstreffer zum 1:2 erzielte (60.).
Die Gäste aus Gelsenkirchen blieben sich ihrer Marschroute allerdings treu und lauerten auf Lücken. Erneut sorgte ein schneller Doppelschlag dafür, dass es für den VfL zunehmend schwerer wurde, ins Spiel zurückzufinden. Durch die Tore von Ben Weber (71.) und erneut Vozar (73.) stand es plötzlich 1:4 für die Gäste. VfL-Kapitän Daryl Tschoumy Nana sorgte kurz darauf für etwas Resthoffnung im weiten Rund, als er sich energisch durchtankte und den 2:4-Treffer markierte (80.). Doch den endgültigen Schlusspunkt setzten die Schalker, die sich durch das insgesamt dritte Tor von Vozar zum 2:5-Endstand (81.) den Westfalenpokal-Sieg sicherten.
Trainer setzt auf frische Kräfte in der Schlussphase
Trotz der deutlichen Niederlage im prestigeträchtigen Finale kann das Bochumer Talentwerk stolz auf die Entwicklung der Mannschaft in dieser Saison sein. Die Trainer nutzten im Verlauf der zweiten Halbzeit ihr Wechselkontingent voll aus, um frische Impulse zu setzen. Für den VfL Bochum 1848 standen folgende Spieler auf dem Rasen: Janusch – Keumo, Tschoumy Nana, Herzberg (76. Kovacevic), Isbruch (76. Blaszczyk), Fischer (46. Gerth), Salamone, Brands, Santo (46. Pick), Schjott, Göttlicher (70. van Eck). Die Tore fielen wie folgt: 0:1 Vozar (51.), 0:2 Tubic (57.), 1:2 Salamone (60.), 1:3 Weber (71.), 1:4 Vozar (73.), 2:4 Tschoumy Nana (80.) und 2:5 Vozar (81.).
