Beitrag: Ausstellung Mütter des Grundgesetzes kehrt nach Bochum zurück
SES_BOCSTP20250405-46

Rathaus und BVZ

Spannende Geschichte im Bildungs- und Verwaltungszentrum am Gustav-Heinemann-Platz. Eine historische Ausstellung würdigt die Wegbereiterinnen unserer Verfassung.

Am 23. Mai feiert das deutsche Grundgesetz seinen 77. Geburtstag. Ein willkommener Grund, die gelebte Demokratie im Ruhrgebiet wieder sichtbar zu machen und wichtige Geschichte lebendig werden zu lassen. Die Stadt hat daher die Ausstellung „Mütter des Grundgesetzes“ ein zweites Mal nach Bochum geholt. Damit sollen insbesondere die mutigen Frauen, die damals maßgeblich an der Entstehung unserer Verfassung beteiligt waren, gebührend gewürdigt werden. Die historische Schau kann von Donnerstag, 21. Mai, bis Freitag, 12. Juni, im Foyer des Bildungs- und Verwaltungszentrums besucht werden.

Kultur und Geschichte im Bildungs und Verwaltungszentrum Bochum

Die Ausstellung porträtiert eindrucksvoll die vier Frauen des Parlamentarischen Rates – Friederike Nadig, Elisabeth Selbert, Helene Weber und Helene Wessel. Diese Politikerinnen haben sich damals mit Nachdruck für die Verankerung von Gleichberechtigung von Frauen und Männern im Grundgesetz eingesetzt. Die Präsentation im großen Foyer am Gustav-Heinemann-Platz 2 – 6 zeigt ihren unermüdlichen politischen Einsatz, ihre bewegenden Lebenswege und ihren nachhaltigen Einfluss auf unsere heutige Gesellschaft. Die Ausstellung lädt alle Bürgerinnen und Bürger dazu ein, die Bedeutung demokratischer Mitgestaltung zu reflektieren und neu zu entdecken. Das geschieht hier aus einer oft weniger beachteten, aber fundamental wichtigen Perspektive.

Zur Verfügung gestellt wird die vielseitige Dokumentation vom renommierten Helene Weber Kolleg und der EAF Berlin – Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin e.V. Wer es in den kommenden Wochen nicht persönlich ins Bochumer Rathausumfeld schafft, muss auf die historischen Einblicke keineswegs verzichten. Eine digitale Version der Ausstellung steht ebenfalls zur Verfügung. Die entsprechenden Infos zum barrierefreien Zugang finden sich auf der offiziellen Seite des Referats für Gleichstellung, Familie und Inklusion der Stadt Bochum. Der Eintritt vor Ort im Verwaltungszentrum ist für alle interessierten Besucher frei.

Auf Social Media teilen