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Der VfL Bochum 1848 schließt am Sonntag die aktuelle Spielzeit beim KSC ab. Während das Team um den Klassenerhalt kämpft, ist mit Berkan Taz der erste Neuzugang für die kommende Saison fix.

Der VfL Bochum 1848 hat die erste wichtige Personalie für die Spielzeit 2026/27 geklärt: Berkan Taz wechselt ablösefrei vom SC Verl an die Castroper Straße. Der 27-jährige Offensivspieler, der in der 3. Liga mit beeindruckenden 81 Scorerpunkten in 117 Spielen aufhorchen ließ, hat ein Arbeitspapier bis zum 30. Juni 2028 unterschrieben. „Berkan befindet sich schon seit geraumer Zeit auf unserem Radar“, sagt Simon Zoller, Direktor Lizenzfußball beim VfL. Man traue dem flexiblen Techniker zu, den Schritt in die 2. Bundesliga ohne Umschweife zu meistern, sobald er im Sommer zur Mannschaft stößt. Taz selbst brennt bereits auf die neue Aufgabe und bezeichnet den Wechsel als den nächsten logischen Karriereschritt bei einem echten Traditionsverein.

Abschied vom Wildpark: Rösler will die Party in Karlsruhe stören

Bevor der Blick jedoch komplett auf die Zukunft gerichtet wird, steht am Sonntag um 15:30 Uhr das letzte Saisonspiel beim Karlsruher SC auf dem Programm. Es ist eine Partie mit besonderer Atmosphäre, da der KSC seinen langjährigen Coach Christian Eichner verabschiedet. VfL-Cheftrainer Uwe Rösler betonte auf der Pressekonferenz, dass er trotz des freundschaftlichen Verhältnisses zu Eichner keine Geschenke verteilen wolle. Man wolle als „Partypooper“ auftreten und die drei Punkte entführen, um die Saison versöhnlich und auf einem einstelligen Tabellenplatz abzuschließen. Rund 2.800 Fans werden die Bochumer nach Baden begleiten, um das Team im Wildparkstadion zu unterstützen.

Personelle Engpässe und die Frage nach der Konstanz

Die Vorbereitung auf das Spiel wird durch einige Ausfälle erschwert. Neben den Langzeitverletzten Mikkel Rognerberg und Maxi Wittek muss Rösler auch auf Philipp Strompf verzichten, der aufgrund einer Schambeinentzündung bereits vorzeitig in die Sommerpause gehen muss. Zudem steht die Zukunft von Noah Loosli weiterhin im Raum; der Trainer hofft auf einen Verbleib des Defensivspezialisten, dem bereits ein neues Vertragsangebot vorliegt. Für das Spiel in Karlsruhe fordert Rösler von seiner Mannschaft dieselbe Motivation, die zuletzt beim Heimsieg gegen Hannover zu spüren war. Es gelte, den Auswärtsfluch der vergangenen Monate endlich zu brechen und mit einem Erfolgserlebnis in den Urlaub zu gehen.

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