Beitrag: Karriereende beim VfL: Kevin Vogt beendet seine Laufbahn
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Der VfL Bochum 1848 und Kevin Vogt gehen nach der laufenden Saison getrennte Wege. Wie der Verein bekanntgab, wird der ursprünglich bis 2027 laufende Vertrag des Defensivspielers aus gesundheitlichen und verletzungsbedingten Gründen einvernehmlich aufgelöst. Gleichzeitig beendet der 34-Jährige seine Karriere als Profifußballer.

Für den VfL endet damit die Laufbahn eines Spielers, der eng mit dem Verein verbunden ist. Kevin Vogt wechselte bereits 2004 in die Jugendabteilung der Bochumer und durchlief anschließend sämtliche Nachwuchsmannschaften. Sein Bundesliga-Debüt für den VfL feierte er am 18. April 2009 ausgerechnet im Derby gegen Borussia Dortmund.

Vom Bochumer Talent zum Bundesliga-Profi

Nach seinen ersten Profijahren beim VfL entwickelte sich Vogt zu einem etablierten Bundesliga-Spieler. Seine Stationen führten ihn unter anderem zum FC Augsburg, 1. FC Köln, zur TSG Hoffenheim, zu Werder Bremen und Union Berlin. Insgesamt absolvierte der Defensivspieler mehr als 300 Bundesliga-Partien und sammelte zusätzlich internationale Erfahrung in europäischen Wettbewerben.

Im vergangenen Sommer kehrte Vogt schließlich zu seinem Heimatverein zurück. Mit seiner Erfahrung sollte er eine wichtige Rolle beim geplanten Wiederaufstieg des VfL spielen. Verletzungsprobleme verhinderten jedoch, dass er dauerhaft auf dem Platz stehen konnte.

„Der VfL wird immer ein Teil von mir bleiben“

Der Abschied falle ihm schwer, erklärte Vogt in einer Mitteilung des Vereins: Fußball habe sein gesamtes Leben geprägt. Besonders emotional sei für ihn die Verbindung zum VfL Bochum gewesen, wo er als Jugendspieler begann und später noch einmal zurückkehrte.

„Mein Körper hat mir in den vergangenen Monaten deutlich gezeigt, dass es nicht mehr so weitergeht, wie ich es mir wünsche“, so Vogt.

Auch die Vereinsführung würdigte die Karriere und die Haltung des Routiniers. Lizenzfußball-Direktor Simon Zoller lobte insbesondere Vogts Professionalität und seine Identifikation mit dem Verein – sowohl auf als auch neben dem Platz.

Ein Bochumer verabschiedet sich

Mit Kevin Vogt verliert der VfL nicht nur einen erfahrenen Spieler, sondern auch eine Identifikationsfigur. Seine Karriere begann an der Castroper Straße – und endet nun ebenfalls in Bochum.

Der Verein verabschiedet damit einen Spieler, der über viele Jahre hinweg den deutschen Fußball mitprägte und trotz seiner Stationen in der Bundesliga immer eng mit seiner Heimatstadt verbunden blieb.

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