
IKAK e.V.
Wie entsteht echte Gemeinschaft? Was braucht es, damit Menschen sich zugehörig fühlen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich eine neue Workshopreihe in der Bochumer Innenstadt. Unter dem Titel „Mehr Gemeinschaft – aber wie?“ lädt der IFAK e. V. von Mai bis Juli zu einem offenen Begegnungs- und Übungsraum in die Gerberstraße 18 ein.
An insgesamt fünf Terminen haben Interessierte die Möglichkeit, Gemeinschaft nicht nur theoretisch zu diskutieren, sondern aktiv zu erleben. Im Mittelpunkt stehen praktische Übungen, die Austausch, Empathie und gegenseitiges Verständnis fördern sollen. Geleitet wird die Reihe von der politischen Bildnerin Carla Schwer, die mit Methoden aus Bewegung, Dialog und Reflexion arbeitet.
Demokratie erleben statt nur darüber sprechen
Das Besondere am Format: Es setzt auf unmittelbare Erfahrung. Durch Gespräche, gemeinsames Ausprobieren und ehrliches Nachspüren sollen demokratische Werte wie Teilhabe und Dialog greifbar werden. Ziel ist es, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen und neue Perspektiven auf das Zusammenleben zu eröffnen.
Die Teilnahme ist kostenlos und richtet sich an alle ab 16 Jahren – insbesondere an Menschen aus der Bochumer Innenstadt. Eine Anmeldung ist möglich, aber nicht zwingend erforderlich.
Termine und Themen im Überblick (jeweils 17–20 Uhr):
- 7. Mai: Reden und Zuhören
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- Mai: Gemeinschaft – eine Frage der Zeit?
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- Mai: Konflikt und Kontakt I
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- Juni: Konflikt und Kontakt II
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- Juli: Vom Hoffen, Kämpfen und Akzeptieren
Förderung für Engagement in der Innenstadt
Ermöglicht wird das Projekt durch den Stadtteilfonds Bochum Innenstadt. Dieses Förderprogramm wurde im Rahmen der Stadterneuerung eingerichtet und unterstützt Projekte, die das Zusammenleben und das Engagement in der City stärken.
Mit bis zu 5.000 Euro pro Projekt und einer Förderquote von 100 Prozent sollen Bürgerinnen und Bürger ermutigt werden, eigene Ideen einzubringen. Ziel ist es, die Innenstadt lebenswerter zu machen und die Identifikation der Menschen mit ihrem Stadtteil zu stärken. Unterstützt wird der Fonds organisatorisch von Bochum Marketing.
Die Workshopreihe zeigt beispielhaft, wie solche Förderungen genutzt werden können: als Raum für Begegnung, Austausch und neue Impulse für ein gemeinschaftliches Miteinander.
