Beitrag: Amok-Alarm an Schule entpuppt sich als Fehlalarm
Polizei

Ein ausgelöster Amok-Alarm an einem Bochumer Schulzentrum hat am Montagvormittag einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst – am Nachmittag konnte Entwarnung gegeben werden.

Am Montag, 4. Mai 2026, kam es im Bereich der Rupert-Neudeck-Schule Bochum zu einem umfangreichen Polizeieinsatz. Gegen 9.30 Uhr wurde dort ein Amok-Alarm ausgelöst, der einen sofortigen Einsatz zahlreicher Polizeikräfte nach sich zog.

Das betroffene Schulzentrum an der Dr.-C.-Otto-Straße, in dem sich mehrere Bildungseinrichtungen befinden, wurde umgehend abgesperrt und systematisch durchsucht.

Großeinsatz mit Evakuierung und Betreuung

Zum Zeitpunkt des Alarms befanden sich mehrere hundert Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte in den Gebäuden. Die Personen wurden nach Angaben der Polizei geordnet zu einem zentralen Sammelpunkt gebracht.

Dort erfolgte die Betreuung durch Lehrpersonal und zusätzliche Seelsorgekräfte. Auch eine Elternsammelstelle wurde im näheren Umfeld eingerichtet, um Familien schnell informieren und zusammenführen zu können.

Entwarnung am Nachmittag

Nach einer vollständigen Durchsuchung der Schulgebäude konnte die Polizei gegen 13.30 Uhr Entwarnung geben. Es ergaben sich keine Hinweise auf eine tatsächliche Gefahrenlage oder einen realen Amokvorfall.

Der Alarm stellte sich damit als Fehlalarm heraus.

Ermittlungen zur Ursache laufen

Die genaue Ursache für die Auslösung des Alarms ist derzeit noch unklar und Gegenstand laufender Ermittlungen. Dabei soll insbesondere geprüft werden, wie es zu der technischen oder organisatorischen Fehlfunktion kommen konnte.

Der Vorfall führte dennoch zu einem stundenlangen Einsatz mit erheblichem organisatorischem Aufwand für Polizei, Schule und Betreuungskräfte.

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