
Blindgänger Engelsburger
An der Engelsburger Straße ist am Montag (28. April) eine Weltkriegsbombe erfolgreich entschärft worden.
Dabei handelte es sich um eine englische 250-Kilogramm-Bombe mit Aufschlagszünder aus dem Zweiten Weltkrieg.
Für die Dauer des Einsatzes mussten rund 100 Anwohnerinnen und Anwohner ihre Wohnungen kurzfristig verlassen. Die Evakuierung verlief nach Angaben der Einsatzkräfte reibungslos.
Großeinsatz zahlreicher Organisationen
An der Entschärfung waren rund 70 Kräfte verschiedener Organisationen beteiligt. Im Einsatz waren unter anderem das Deutsches Rotes Kreuz, die Johanniter-Unfall-Hilfe, die freiwillige Feuerwehr, das Technisches Hilfswerk (THW), die Polizei sowie der Kampfmittelräumdienst und der städtische Ordnungsdienst.
Zusätzlich kam eine Drohne des Arbeiter-Samariter-Bund Bochum zum Einsatz, um das Evakuierungsgebiet aus der Luft zu kontrollieren.
Betreuung für Betroffene
Für die evakuierten Anwohnerinnen und Anwohner wurde eine Betreuungsstelle beim Schwarz-Weiß Eppendorf 1935 e. V. eingerichtet. Vier Personen nutzten dieses Angebot und wurden dort während des Einsatzes versorgt.
Parallel richtete die Stadt eine Hotline ein, über die im Laufe des Tages rund 35 Anfragen zu Sperrungen, Evakuierung und Entschärfung beantwortet wurden.
Entschärfung ohne Zwischenfälle
Die Entschärfung selbst verlief ohne Zwischenfälle. Nach Abschluss der Arbeiten konnten die Anwohnerinnen und Anwohner in ihre Wohnungen zurückkehren.
Der Fund reiht sich in eine Vielzahl ähnlicher Einsätze im Ruhrgebiet ein, bei denen immer wieder Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt und unschädlich gemacht werden müssen.
