
Blue Impact – will für Stimmung in der Rundsporthalle sorgen
(c) Sebastian Sendlak
Neue Fangruppe begleitet die VfL SparkassenStars auf ihrem Weg in der ProA und setzt auf Wachstum und Nähe zum Team.
Die Fanszene im Bochumer Basketball entwickelt sich weiter. Mit „Blue Impact“ hat sich eine neue Fangruppe rund um die VfL SparkassenStars Bochum gegründet. Initiiert wurde sie aus Unzufriedenheit über die geringe Stimmung in der Halle. Inzwischen wächst die Gruppe kontinuierlich. Ziel ist es, den Support langfristig zu bündeln und sichtbarer zu machen. Auch der Verein signalisiert Unterstützung für die Entwicklung.
Entstehung aus einem Stimmungsdefizit
Der Ursprung von „Blue Impact“ liegt in einem Fantreffen nach einem Heimspiel. Mitgründer Marvin Pforr beschreibt den Ausgangspunkt als einfache Beobachtung: In der Halle sei es zu leise gewesen. Hintergrund war die Auflösung einer früheren Fangruppe.
Aus zunächst zwei Personen entwickelte sich rasch eine größere Gemeinschaft. Aktuell umfasst der Kreis rund 30 Mitglieder. Perspektivisch strebt die Gruppe dreistellige Zahlen an. Eine offizielle Vereinsgründung ist für Anfang Mai geplant.
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Basketballstandort im Aufbau
Bochum gilt bislang nicht als klassischer Basketballstandort. Der sportliche Aufstieg der SparkassenStars von der ProB in die ProA hat jedoch neue Dynamik erzeugt. In der laufenden Saison besteht sogar die Chance auf die Playoffs.
Für die Fanszene eröffnet diese Entwicklung Gestaltungsspielräume. „Blue Impact“ sieht darin einen Vorteil. Die frühe Phase ermögliche es, Strukturen aktiv mitzuentwickeln und eine eigene Fankultur aufzubauen.
Fokus auf Heimspiele und Auswärtsfahrten
Kurzfristig konzentriert sich die Gruppe auf die Unterstützung bei Heimspielen. Ziel ist es, die bislang verteilten stimmungsvollen Kräfte in der Halle zu bündeln. Perspektivisch sollen gemeinsame Bereiche entstehen, um den Support sichtbarer zu machen.
Parallel gewinnen Auswärtsfahrten an Bedeutung. Ein Beispiel ist eine organisierte Fahrt nach Köln mit rund 60 bis 70 Fans. Solche Aktionen sollen künftig häufiger stattfinden. Die Gruppe sieht darin auch einen Beitrag zur sportlichen Unterstützung, da die Mannschaft auswärts bislang schwächer auftritt.
Neben der Herrenmannschaft richtet sich der Blick auch auf andere Bereiche des Vereins. Die „Astro Ladies“ sowie das 3×3-Team sollen ebenfalls stärker begleitet werden. Einzelne Mitglieder besuchen bereits Spiele, ein regelmäßiger Support ist geplant.
Enge Abstimmung mit dem Verein
Die Kommunikation zwischen Fangruppe und Verein wird auch vom Fanbeauftragten der SparkassenStars, Daniel Vöpel, als konstruktiv beschrieben. Kontakte bestehen sowohl zur Geschäftsführung als auch zum Fanbeauftragten. Ideen und Vorschläge aus der Fanszene werden aufgenommen und teilweise direkt umgesetzt.
Auch innerhalb der Mannschaft wird die Entwicklung wahrgenommen. Laut Vereinsumfeld habe sich die gesteigerte Unterstützung bereits in einzelnen Spielen bemerkbar gemacht. Besonders bei Auswärtsspielen könne eine geschlossene Fanpräsenz Einfluss nehmen.
Wachstum als langfristiger Prozess
Die Entwicklung der Fanszene wird als schrittweiser Prozess verstanden. „Blue Impact“ setzt auf kontinuierliches Wachstum und eine stärkere Vernetzung innerhalb der Halle. Ziel bleibt es, den Basketball in Bochum langfristig sichtbarer zu machen.
Mit der geplanten Vereinsgründung und wachsender Mitgliederzahl könnte die Gruppe künftig eine zentrale Rolle in der Fanstruktur der SparkassenStars einnehmen.
