Beitrag: 50 Jahre Tierpark-Verband: Bochumer Zoodirektor beim Jubiläum
Rundgang durch den Tierpark Essehof

(c) Tierpark Bochum

Deutsche Tierpark-Gesellschaft trifft sich zur Jahreshauptversammlung in Braunschweig

Die Deutsche Tierpark-Gesellschaft feiert ihr 50-jähriges Bestehen. Das Jubiläum wird im Rahmen der Jahreshauptversammlung vom 15. bis 17. April in Braunschweig begangen. An dem Treffen nehmen Vertreter zahlreicher zoologischer Einrichtungen teil. Mit dabei ist auch der Direktor des Tierpark + Fossilium Bochum.

Austausch und Standards im Fokus

Seit ihrer Gründung im Jahr 1976 hat sich die Gesellschaft zu einem Netzwerk mit 122 Mitgliedseinrichtungen entwickelt. Ziel ist der fachliche Austausch sowie die Weiterentwicklung von Tierhaltung, Umweltbildung und Artenschutz.

„Der fachliche Austausch und gemeinsame Standards sind entscheidend für die Zukunft moderner Tierhaltung“, sagt Ralf Slabik, der als Vizepräsident im Vorstand der Gesellschaft aktiv ist.

Würdigung langjähriger Verbandsarbeit

Ein Schwerpunkt des Jubiläums liegt auf der Arbeit von Gert Emmrich, der seit 25 Jahren Präsident der Gesellschaft ist. In dieser Zeit wurden zentrale Leitlinien und Qualitätsstandards weiterentwickelt.

Zudem wurde der Ausbau von Kooperationen mit anderen Organisationen im Bereich Zoo- und Artenschutz vorangetrieben. Diese Netzwerke sollen die Zusammenarbeit zwischen den Einrichtungen stärken.

Aktuelle Themen der Zoolandschaft

Neben dem Rückblick stehen aktuelle Entwicklungen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung. Diskutiert werden unter anderem Projekte des modernen Artenschutzes. Dazu zählt auch das Programm „Zootier des Jahres“.

Die Veranstaltung dient als Plattform für den Austausch von Erfahrungen und die Initiierung neuer Kooperationen.

Bochum im Verbandsnetzwerk vertreten

Mit der Teilnahme von Ralf Slabik ist auch Bochum auf Bundesebene vertreten. Durch seine Vorstandstätigkeit ist der Tierpark in die Arbeit des Verbandes eingebunden.

Die Zusammenarbeit innerhalb der Gesellschaft soll weiter vertieft werden. Ziel bleibt es, gemeinsame Standards zu entwickeln und die zoologische Arbeit in Deutschland weiter zu professionalisieren.

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