Beitrag: Wohnprojekt geplant: Stadt vermarktet Grundstück in Altenbochum
Pressetermin zur Vermarktung des Grundstücks an der Goerdtstraße 45 für gemeinschaftliche Wohnprojekte

(c) Dennis Yenmez / Stadt Bochum

In Altenbochum soll ein neues Wohnprojekt entstehen. Die Stadt vermarktet dafür ein Grundstück an der Goerdtstraße. Im Fokus stehen gemeinschaftliche Wohnformen.

Die Stadt Bochum plant die Entwicklung eines Wohnstandorts an der Goerdtstraße 45. Das rund 4.000 Quadratmeter große Gelände soll in einem mehrstufigen Verfahren vergeben werden. Ziel ist die Umsetzung gemeinschaftlicher Wohnprojekte. Der Standort liegt im Stadtteil Altenbochum. Interessierte Gruppen können sich in den kommenden Monaten beteiligen.

Ehemaliger Betriebshof wird Wohnfläche

Das Areal wurde ursprünglich als Hofstelle genutzt. Seit den 1960er Jahren diente es als städtischer Betriebshof und zuletzt als Lagerfläche.

Auf dem Grundstück befinden sich ein sanierungsbedürftiges Wohngebäude aus der Zeit um 1900 sowie mehrere Hallen- und Lagerflächen. Die Gebäude stehen nicht unter Denkmalschutz. Damit besteht Spielraum für unterschiedliche Nutzungskonzepte.

Auch der Innenhof bietet Entwicklungsmöglichkeiten. Geplant ist unter anderem eine mögliche Entsiegelung und die Nutzung als gemeinschaftlicher Garten.

Start mit Wohnprojektbörse im Mai

Der Vermarktungsprozess beginnt mit einer öffentlichen Wohnprojektbörse am 5. Mai. Die Veranstaltung findet im Technischen Rathaus statt und läuft von 17 bis 19 Uhr.

Dort informiert die Stadt über das Grundstück und die Rahmenbedingungen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mehrstufiges Verfahren geplant

Nach der Auftaktveranstaltung folgt eine zweimonatige Phase zur Interessenbekundung. In diesem Zeitraum können sich Gruppen mit ihren Ideen melden.

Bei ausreichender Nachfrage soll nach der Sommerpause ein politischer Beschluss zur Vermarktung gefasst werden. Anschließend ist eine rund viermonatige Konzeptphase vorgesehen.

In dieser Phase entwickeln ausgewählte Initiativen konkrete Entwürfe. Grundlage ist ein Fragenkatalog der Stadt. Ziel ist es, tragfähige Konzepte mit überschaubarem Aufwand zu ermöglichen.

Fokus auf gemeinschaftliches Wohnen

Mit dem Verfahren will die Stadt neue Wohnformen fördern. Gemeinschaftlich organisierte Projekte sollen langfristig stabile Nachbarschaften schaffen.

Interessierte können sich per E-Mail an die Stadt wenden und weitere Informationen anfordern.

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