Beitrag: Vortrag zur Woche der Brüderlichkeit wird in Bochum nachgeholt
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Christuskirche

Ein im Februar ausgefallener Vortrag wird in Bochum neu angesetzt. Im Mittelpunkt steht ein historisch-gesellschaftliches Thema mit Bezug zur jüdischen Geschichte.

Die Evangelische Stadtakademie Bochum holt einen abgesagten Vortrag zur Woche der Brüderlichkeit nach. Die Veranstaltung findet am 23. März um 18.30 Uhr statt. Veranstaltungsort ist die Stadtakademie am Westring in Bochum. Referent ist der Mediziner und Autor Michael Rosenkranz. Der Eintritt ist frei.

Der Vortrag trägt den Titel „Das Wandern des Juden: Fluch oder Segen?“. Im Mittelpunkt steht die historische Deutung von Migration und Vertreibung.

Ausgehend von religiösen und historischen Motiven wird die Frage behandelt, wie das Motiv des „Umherwanderns“ im Laufe der Geschichte interpretiert wurde.

Bezug zur jüdischen Geschichte

Ein Schwerpunkt liegt auf der Geschichte jüdischer Gemeinden. Nach der Vertreibung durch das Römische Reich lebten viele Jüdinnen und Juden über Jahrhunderte hinweg in der Diaspora.

Der Vortrag greift die Frage auf, welche Rolle Mobilität und Anpassungsfähigkeit für das Überleben in verschiedenen historischen Phasen gespielt haben.

Michael Rosenkranz ist Arzt im Ruhestand und engagiert sich im interreligiösen Austausch. Er ist Beauftragter für den Dialog der Jüdische Gemeinde Bochum-Herne-Hattingen.

Mit seinem Vortrag knüpft er an aktuelle Diskussionen über Identität, Geschichte und gesellschaftliches Zusammenleben an.

Teil einer bundesweiten Aktionswoche

Die Woche der Brüderlichkeit ist eine bundesweite Initiative. Sie setzt sich für interreligiösen Dialog und gesellschaftlichen Zusammenhalt ein.

Mit der Nachholveranstaltung wird das Programm in Bochum fortgesetzt.

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