
Zum World Happiness Day 2026: Kino macht glücklich / Neue Odeon Cinemas Group-Studie mit Polar zeigt, dass Kino uns intensiver fühlen lässt
(c) Leonine Studios / Sandra Hoever
Zum World Happiness Day am 20. März rückt eine aktuelle Untersuchung die Wirkung von Kinobesuchen in den Fokus. Ergebnisse zeigen deutliche Unterschiede zum Heimkino.
Anlässlich des World Happiness Day hat die Odeon Cinemas Group gemeinsam mit dem Messtechnikhersteller Polar die emotionale Wirkung von Kinobesuchen untersucht. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Filme im Kino intensiver wahrgenommen werden als in anderen Umgebungen. Neben subjektiven Eindrücken wurden auch körperliche Reaktionen gemessen.
Messbare Unterschiede zwischen Kino und Zuhause
Bereits frühere Untersuchungen, unter anderem an der Universität Regensburg, kamen zu ähnlichen Ergebnissen. Demnach werden Emotionen wie Freude, Spannung und Überraschung im Kino stärker empfunden. Gleichzeitig fällt Langeweile dort geringer aus.
Die aktuelle Studie ging einen Schritt weiter. Probanden wurden mit Sensoren ausgestattet, um Herzfrequenz und Herzratenvariabilität zu messen. Zwei Gruppen sahen unterschiedliche Filmgenres.
Horror und Drama aktivieren den Körper unterschiedlich
Eine Gruppe verfolgte den Horrorfilm Scream 7, die andere das Drama I Swear. Die Messwerte zeigen deutliche Unterschiede. Beim Horrorfilm stieg die Herzfrequenz stärker an, was auf eine erhöhte Aktivität des Stresssystems hindeutet.
Beim Drama waren hingegen höhere Werte bei der Herzratenvariabilität zu beobachten. Diese gelten als Hinweis auf Entspannung und emotionale Verarbeitung.
Gemeinschaft als zentraler Faktor
Neben den physiologischen Daten bewerteten die Teilnehmenden ihr Erleben im Anschluss selbst. Die Mehrheit berichtete von intensiveren Reaktionen im Kino. Als Gründe nannten sie unter anderem die fehlende Ablenkung, die audiovisuelle Wirkung sowie das gemeinsame Erleben.
Auch wissenschaftliche Studien, etwa vom University College London, verweisen auf die Bedeutung kultureller Aktivitäten. Regelmäßige gemeinsame Erlebnisse können demnach das Risiko für psychische Erkrankungen senken.
Kinostart mit Bezug zum Thema Glück
Parallel zur Veröffentlichung der Ergebnisse startet Ende März ein neuer Film mit Bezug zum Thema. In Horst Schlämmer sucht das Glück begibt sich die Figur des von Hape Kerkeling gespielten Protagonisten auf eine Reise durch Deutschland.
Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Kinobesuche nicht nur Unterhaltung bieten, sondern auch soziale und emotionale Effekte haben können.
