
Pressekonferenz Uwe Rösler
(c) Sebastian Sendlak
Der VfL Bochum hat im Auswärtsspiel bei Hertha BSC spät einen Punkt gerettet. Leandro Morgalla traf in der Nachspielzeit zum 1:1-Endstand.
Der VfL Bochum 1848 hat im Auswärtsspiel bei Hertha BSC ein spätes Remis erreicht. Im Olympiastadion Berlin erzielte Leandro Morgalla in der Nachspielzeit den Treffer zum 1:1-Endstand. Die Gastgeber waren zuvor durch einen verwandelten Foulelfmeter von Dawid Kownacki kurz vor der Pause in Führung gegangen. Während die erste Hälfte klar an Hertha ging, zeigte Bochum nach dem Seitenwechsel eine Leistungssteigerung. Rund 5.200 mitgereiste Fans aus Bochum feierten am Ende dennoch den Punktgewinn.
Schwache erste Hälfte bringt Bochum in Rückstand
Die Gastgeber bestimmten über weite Strecken der ersten Halbzeit das Spielgeschehen. Bochum hatte Schwierigkeiten im Spielaufbau und fand kaum Zugriff im Pressing.
Hertha nutzte die Unsicherheiten der Gäste aus und kam mehrfach gefährlich vor das Tor. Kurz vor dem Seitenwechsel traf Kownacki per Strafstoß zur verdienten Führung der Berliner.
Bochum steigert sich nach der Pause
Nach der Halbzeit präsentierte sich der VfL deutlich verbessert. Die Mannschaft kam häufiger in Ballbesitz und versuchte, das Spiel ruhiger aufzubauen.
Hertha blieb zwar gefährlich, doch das Spiel entwickelte sich zunehmend ausgeglichener. Bochum erhöhte in der Schlussphase den Druck, ohne zunächst zu klaren Torchancen zu kommen.
Morgalla trifft in der Nachspielzeit
Erst in der Nachspielzeit gelang den Gästen der Ausgleich. Nach einer Standardsituation landete der Ball vor den Füßen von Morgalla, der zum 1:1 einschob.
Für den Verteidiger war es das erste Profi-Tor seiner Karriere.
Stimmen zum Spiel
Bochums Trainer Uwe Rösler sah vor allem die erste Halbzeit kritisch:
„In der ersten Halbzeit hatten wir große Probleme im Spielaufbau. Da ist bei uns sehr schnell die Unsicherheit eingezogen, was Hertha ausgenutzt hat und völlig verdient in Führung gegangen ist.“
In der zweiten Hälfte habe seine Mannschaft mehr Kontrolle entwickelt:
„Der Schlüssel zum Erfolg in der zweiten Halbzeit war Ballbesitz. Wir konnten davor das Spiel nicht beruhigen.“
Herthas Trainer Stefan Leitl zeigte sich über den späten Gegentreffer enttäuscht:
„Es ist äußerst unglücklich, dass wir in der Nachspielzeit noch den Ausgleich kassiert haben.“
Auch Bochums Außenverteidiger Maximilian Wittek sah deutliche Unterschiede zwischen den beiden Halbzeiten:
„In der ersten Halbzeit haben wir keine Ruhe und Kontrolle reinbekommen. Nach der Pause haben wir es besser gemacht.“
Torschütze Morgalla freute sich besonders über sein erstes Profi-Tor:
„Ich habe schon lange gesagt, dass der Ball irgendwann mal rein muss. Jetzt ist es mir endlich gelungen.“
