Beitrag: 20 Jahre „Tatort Jazz“: Eine Bochumer Konzertreihe feiert Jubiläum
Tatort Jazz

Seit 2006 bringt „Tatort Jazz“ Musikerinnen und Musiker in wechselnden Formationen auf die Bühne. Die Reihe hat sich von einem wöchentlichen Treffpunkt zu einem festen Bestandteil der regionalen Jazzszene entwickelt.

Das Musikformat „Tatort Jazz“ besteht seit 20 Jahren. 2006 gestartet, hat sich die Reihe kontinuierlich weiterentwickelt. Im Mittelpunkt steht die Zusammenarbeit professioneller Gastmusikerinnen und -musiker mit der Hausband. Die Konzerte sind kostenfrei und werden unter anderem vom städtischen Kulturbüro unterstützt. Inzwischen gastiert „Tatort Jazz“ auch über Bochum hinaus im Ruhrgebiet.

Von Thealozzi bis Musikforum

Die Anfänge lagen im Kulturhaus Thealozzi. Dort fand bis 2011 wöchentlich ein Konzert statt – zunächst im Café, später im hauseigenen Theater. Mit steigenden Besucherzahlen wechselte die Reihe an größere Spielorte.

Zu den Stationen zählen der Bahnhof Langendreer, das Kunstmuseum Bochum sowie das Anneliese Brost Musikforum Ruhr. Auch beim „Bochumer Musiksommer“ war „Tatort Jazz“ vertreten.

Hausband als Konstante

Kern des Formats ist die „Tatort Jazz Hausband“. Zu ihr gehören Matthias Dymke am Piano, Alex Morsey am Bass und Uwe Kellerhoff am Schlagzeug. Gemeinsam mit wechselnden Gästen entstehen Programme, die stilistisch unterschiedliche Facetten des Jazz abbilden.

In den vergangenen Jahren ging die Reihe zudem auf Tour durch das Ruhrgebiet, unter anderem nach Dortmund, Duisburg und Gelsenkirchen. Damit hat sich „Tatort Jazz“ als regionales Netzwerkprojekt etabliert.

Weitere Informationen zur Geschichte und zu kommenden Terminen sind online abrufbar.

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