Beitrag: Physik-Vorträge und Workshop zu Diversität an der Ruhr-Universität Bochum
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Audi-Max Ruhr Universität Bochum

Ende Februar und im März lädt die Ruhr-Universität Bochum zu mehreren öffentlichen Veranstaltungen ein. Im Fokus stehen Quantenphysik, Zeitgeschichte und die Debatte um Diversität in den Wissenschaften.

Rund um die Ruhr-Universität Bochum stehen in den kommenden Wochen mehrere Veranstaltungen auf dem Programm. Die Fakultät für Physik und Astronomie setzt ihre populärwissenschaftliche Reihe fort und lädt zu Vortrag und Lesung in die Bochumer Innenstadt ein. Darüber hinaus befasst sich ein Workshop mit der Rolle von Diversität in den Wissenschaften. Alle Termine richten sich an ein breites Publikum. Mehrere Veranstaltungen sind kostenfrei zugänglich.

Saturday Morning Physics in der Pauluskirche

Am 28. Februar 2026 um 11 Uhr spricht Dr. Jambul Gegelia im Rahmen der Reihe „Saturday Morning Physics“. Veranstaltungsort ist die Pauluskirche Bochum. Thema des Vortrags ist die Welt der kleinsten Teilchen und ihre Beschreibung durch die Quantenmechanik.

Gegelia erläutert, wie elementare Bausteine der Materie miteinander wechselwirken und welche Bedeutung sie für das Verständnis unserer Welt haben. Die Reihe will aktuelle Forschung verständlich vermitteln. Der Eintritt ist frei.

Lesung: „Die Formel des Widerstands“

Am 5. März um 18 Uhr ist die Wissenschaftsjournalistin Dr. Astrid Viciano zu Gast in der Pauluskirche. Sie stellt ihr Buch „Die Formel des Widerstands“ vor und berichtet von ihren Recherchen.

Das Werk greift historische Ereignisse auf und schildert, wie Kernphysiker dazu beitrugen, die Entwicklung einer nationalsozialistischen Atombombe zu verhindern. Neben einem Vortrag liest Viciano ausgewählte Passagen. Auch diese Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei.

Workshop zu Diversität im Beckmanns Hof

Am 26. und 27. März folgt der Workshop „Diversity in Motion: New Challenges across the Sciences“. Veranstaltungsort ist der Beckmanns Hof; eine Online-Teilnahme ist ebenfalls möglich.

Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Bedeutung Diversität in Wissenschaft und Gesellschaft hat. Seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gilt sie in der Wissenschaftsphilosophie als zentraler Faktor für Objektivität und Wissensproduktion. Zugleich ist ihre Rolle zunehmend umstritten. Debatten betreffen sowohl naturwissenschaftliche Konzepte wie Biodiversität und ökologischen Naturschutz als auch gesellschaftliche Themen wie Geschlecht, Rassismus oder Kolonialismus.

Der Workshop richtet sich an Interessierte aus Wissenschaft und Öffentlichkeit.

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