Beitrag: „Wissensrunde“ startet mit Vortrag zu nachbarschaftlichen Utopien
BVZ

Das Bildungs- und Verwaltungszentrum (BVZ) Stadtbücherei / Volkshochschule (c) Lutz Leitmann / Stadt Bochum, Referat für Kommunikation

Die Veranstaltungsreihe „Wissensrunde“ widmet sich 2026 dem Thema Utopien. Zum Auftakt spricht Stadtsoziologe Jan Üblacker in der Bücherei Querenburg.

Die „Wissensrunde“ ist ein gemeinsames Format der Stadtbücherei Bochum, der Volkshochschule Bochum und von UniverCity Bochum e.V.. In diesem Jahr steht die Reihe unter dem Leitmotiv „Utopien“. Die erste Veranstaltung findet am Donnerstag, 19. Februar, von 18 bis 19 Uhr statt. Veranstaltungsort ist die Bücherei Querenburg im UniCenter. Der Eintritt ist frei.

Digitale Netzwerke und sozialer Zusammenhalt

Zu Gast ist Prof. Dr. Jan Üblacker von der Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt. In seinem Vortrag geht es um „nachbarschaftliche Utopien“ und die Frage, wie gesellschaftlicher Zusammenhalt online und offline gestaltet werden kann.

Soziale Medien prägen den Alltag vieler Menschen. Auch in Wohnquartieren werden Informationen, Hilfsangebote und Diskussionen zunehmend über digitale Kanäle organisiert. Üblacker beleuchtet, wie Plattformen und Messenger-Dienste Kontakte vor Ort ergänzen können.

Zugleich thematisiert er mögliche Schattenseiten. Der Stadtsoziologe fragt, ob digitale Vernetzung allen gleichermaßen zugutekommt oder bestehende soziale Ungleichheiten verstärkt.

Austausch mit dem Publikum

Die „Wissensrunde Utopien“ will wissenschaftliche Erkenntnisse mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen verbinden. Bochumer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diskutieren regelmäßig mit dem Publikum über Zukunftsentwürfe und konkrete Forschungsergebnisse.

Der Zugang zur Veranstaltung ist barrierefrei. Eine Anmeldung ist online über die Website der Volkshochschule Bochum möglich.

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