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(c) Tim Dickhut
Eine komplette Karnevalssession journalistisch zu begleiten, war für das Bochum Journal Neuland. Am Ende stehen 26 Veranstaltungen, neue Kontakte und viele prägende Begegnungen.
Vom Kinderheim bis zum Rosenmontagszug, vom Biwak bis zum Närrischen Landtag in Düsseldorf: Die Redaktion war in der Session 2025/26 nahezu durchgehend vor Ort. Mehr als 20 Termine wurden exklusiv begleitet. Andere Medien zeigten wenig Interesse am lokalen Karneval. Dabei leisten die Vereine einen wichtigen Beitrag für das gesellschaftliche Leben. Das Bochum Journal hat sich bewusst entschieden, diese Arbeit sichtbar zu machen.
26 Termine zwischen Bühne und Straßenrand
Insgesamt 26 Veranstaltungen standen im Kalender. Darunter Besuche in sozialen Einrichtungen, Auftritte in Seniorenstiften und Programmpunkte in Kinderheimen. Hinzu kamen große Bühnenformate und die Umzüge in den Stadtteilen.
Schnell wurde deutlich, welche Rolle die Vereine über die Session hinaus spielen. Sie engagieren sich ehrenamtlich, schaffen Begegnung und bringen Menschen zusammen. Gerade in einer Zeit gesellschaftlicher Spannungen hat dieses Engagement Gewicht.
Die Redaktion wurde vielerorts offen empfangen. Auszeichnungen und persönliche Rückmeldungen haben Eindruck hinterlassen.

Dank an Vereine und Wegbegleiter
Ein besonderer Dank gilt dem Festausschuss Bochumer Karneval sowie der Ruhrlandbühne Dahlhausen. Ebenso dem MTV Südwest, den Heiligen Halunken aus Werne, den Gänsereitern aus Höntrop und Sevinghausen, den Rebellen sowie „Die Zwerge von Christ König“. Stellvertretend stehen sie für viele weitere Vereine, die ihre Türen geöffnet haben.
Ein besonderer Gruß geht an die drei Prinzenpaare der Session: Karsten I. und Marion II. aus Wattenscheid, das Bochumer Prinzenpaar Heinz I. und Andrea I. sowie das Kinderprinzenpaar Collin I. und Lina I. In Werne prägte zudem Prinzessin Anne Katrin das närrische Geschehen im Bochumer Osten.
Nicht zuletzt bedankt sich die Redaktion bei Petra und Pascal Lohof. Seit mehr als einem Jahr begleiten sie das Projekt, erleichtern den Einstieg und helfen, die Vielzahl an Terminen organisatorisch zu bewältigen.
Ausblick auf die Session 2026/27
Mit Blick auf den 11.11.2026 richtet sich der Fokus bereits nach vorn. Viele neue Kontakte sind entstanden. Sie bestärken die Redaktion darin, den lokalen Karneval weiterhin journalistisch zu begleiten.
Lokaler Journalismus erfüllt eine demokratische Aufgabe. Dazu gehört es, auch ehrenamtliches Engagement und Vereinsarbeit sichtbar zu machen. Die Off-Season bietet Gelegenheit für Austausch jenseits der Bühne – bevor es in der kommenden Session wieder heißt: mittendrin und dabei.
