Beitrag: Amy Macdonald verzaubert ausverkauftes Zeltfestival Ruhr
Amy MacDonald auf dem Zeltfestival Ruhr 2026

Foto: Jenny Musall

Die schottische Singer-Songwriterin begeistert beim Zeltfestival Ruhr mit ihren größten Hits und neuen Songs vor frenetischem Publikum in Bochum. Dabei wurde ihr selbst noch ein Ständchen gesungen.

Es war eine musikalische Rückkehr, auf die viele Anhänger in der Ruhrmetropole über anderthalb Jahrzehnte hinweg gewartet haben. Schließlich stand die schottische Ausnahmekünstlerin vor genau siebzehn Jahren das letzte Mal auf einer Bühne des Zeltfestival Ruhr in Bochum. Bereits kurz nach den ersten Klängen von „Is This What You’ve Been Waiting For?“ im restlos ausverkauften Sparkassenzelt wurde jedoch spürbar, wie tief die emotionale Verbindung zwischen der Musikerin und ihren Fans bis heute geblieben ist. Passend dazu stimmte die erste Reihe zu Beginn „Happy Birthday“ für Amy an, die an diesem Tag 39 Jahre jung wird. Gesungen wird dies nicht nur von deutschen Fans, sondern auch von Fans aus den Niederlanden oder Belgien.

Amy Macdonald: Liveerlebnis beim Zeltfestival Ruhr in Bochum

Mit Songs wie „This Is The Life“ und „Mr. Rock & Roll“ brachte die Sängerin die Menge im noblen Zelt unmittelbar zum Kochen. Die Atmosphäre glich von der ersten Minute an einem hochemotionalen Klassentreffen, bei dem jede Zeile lautstark mitgesungen und jede Strophe rhythmisch beklatscht wurde. Neben den bekannten Hymnen präsentierte die Britin auch frische Tracks aus ihrem aktuellen musikalischen Schaffen, das weltweit für Begeisterung sorgt. Getragen von einer unwiderstehlichen Live-Energie verwandelte sich das Gelände am Kemnader See in eine riesige Open-Air-Tanzfläche.

Ein treibender Beat nach dem anderen lud das Publikum zum unbeschwerten Tanzen ein, während bunte Luftballons durch die vollbesetzte Arena flogen. Die unaufgeregte und nahbare Bühnenpräsenz der Künstlerin sorgte dafür, dass sich die Großveranstaltung trotz ihrer Dimension überraschend intim anfühlte. „Es ist schön, wieder hier zu sein“, schwärmte der Star, sichtlich berührt von der herzlichen Resonanz aus den vorderen Reihen. Am Ende blieb das Fazit, dass dieser Konzertabend nahtlos an die großen musikalischen Glanzlichter der Festivalgeschichte anknüpft.

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