Beitrag: Unfall unter Drogeneinfluss und versuchtes Tötungsdelikt
SES_BOCLIN20240212-41

Polizei

Ein Pedelecfahrer ist in Wattenscheid unter Drogeneinfluss verunglückt. Am selben Tag nahm die Polizei einen 48-Jährigen nach einem mutmaßlichen Hammerangriff fest.

Am Mittwoch, 11. Februar, kam es in Wattenscheid zu zwei Polizeieinsätzen. Am Morgen stürzte ein 26-jähriger Pedelecfahrer und verletzte sich leicht. Am Nachmittag wurde ein Mann nach einem Angriff auf seine frühere Lebensgefährtin festgenommen. Die Staatsanwaltschaft geht von einem versuchten Tötungsdelikt aus. In beiden Fällen ermittelt die Polizei.

Pedelecfahrer verliert Kontrolle

Nach Angaben der Polizei war der 26-jährige Bochumer gegen 5.30 Uhr mit seinem Pedelec auf der Heidestraße in Richtung Vietingstraße unterwegs. In Höhe der Hausnummer 96 wollte er einem entgegenkommenden Auto ausweichen.

Dabei verlor er die Kontrolle über sein Zweirad und prallte gegen ein geparktes Fahrzeug. Der Mann stürzte und zog sich leichte Verletzungen zu.

Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der 26-Jährige unter Drogeneinfluss stand. Nach eigenen Angaben hatte er Cannabis konsumiert. Auf einer Polizeiwache wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Das Verkehrskommissariat ermittelt.

48-Jähriger nach Angriff festgenommen

Am Nachmittag desselben Tages kam es gegen 15.45 Uhr auf dem Gehweg der Voedestraße zu einem Streit zwischen einem 48-jährigen Bochumer und seiner ehemaligen Lebensgefährtin (42). Im Verlauf der Auseinandersetzung soll der Mann die Frau mit einem Hammer mehrfach gegen den Kopf geschlagen haben.

Zeugen griffen ein und alarmierten die Polizei. Die 42-Jährige wurde verletzt in eine Klinik gebracht. Nach aktuellem Stand besteht keine Lebensgefahr.

Die Polizei nahm den 48-Jährigen noch am Tatort fest. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ eine Haftrichterin Haftbefehl wegen versuchten Totschlags. Eine Mordkommission führt unter Leitung der Staatsanwaltschaft Bochum die weiteren Ermittlungen.

Die Polizei bittet direkte Augenzeugen, sich unter 0234 909-4441 (Kriminalwache) zu melden.

Auf Social Media teilen