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Solaranlage
Auf der Quartiersgarage im Bochumer Ostpark wird seit Februar Solarstrom erzeugt. Die neue Photovoltaikanlage hat eine Leistung von 117 Kilowatt Peak. Sie ist Teil des städtischen Projekts „Mission Solar“. Erstmals wurde im Rahmen des Programms ein Parkhaus mit einer Solaranlage ausgestattet. Die Anlage gehört zu den größeren Projekten der Initiative.
Die Stadt Bochum treibt den Ausbau der Solarenergie weiter voran. Auf dem Dach der Quartiersgarage im Ostpark ist eine neue Photovoltaikanlage in Betrieb gegangen. Sie liefert klimaneutralen Strom und reduziert CO₂-Emissionen. Das Projekt ist Teil der Bochum-Strategie „Mission Solar“. Ziel ist es, die Nutzung erneuerbarer Energien auf städtischen Gebäuden auszubauen.
Auf dem Dach der Quartiersgarage in der Feldmark wurden insgesamt 264 Solarmodule installiert. Sie bedecken eine Fläche von 527 Quadratmetern. Die Anlage erreicht eine Leistung von 117 Kilowatt Peak und zählt damit zu den größeren Anlagen innerhalb des Projekts „Mission Solar“.
Beitrag zum Klimaschutz
Nach Angaben der Stadt produziert die Anlage jährlich rund 100.000 Kilowattstunden Strom. Dadurch können rechnerisch etwa 30 Haushalte pro Jahr mit Energie versorgt werden. Gleichzeitig werden rund 47.430 Kilogramm CO₂-Emissionen eingespart. Der erzeugte Strom gilt als klimaneutral.
Die Anlage im Ostpark ist die 58. Photovoltaikanlage auf einem städtischen Gebäude in Bochum. Bisher wurden im Rahmen von „Mission Solar“ vor allem Dächer von Schulen, Sporthallen und Kindertageseinrichtungen genutzt. Die Quartiersgarage ist das erste Parkhaus, das mit einer Solaranlage ausgestattet wurde.
Mit dem Projekt verfolgt die Stadt das Ziel, die Solarstromerzeugung im Stadtgebiet systematisch auszubauen. Öffentliche Gebäude spielen dabei eine zentrale Rolle. Die Anlage im Ostpark erweitert das Spektrum der genutzten Flächen.
