Beitrag: Deutsches Bergbau-Museum Bochum mit neuer Sonderausstellung und Programmhöhepunkten
Bochum im Spaetherbst 10.12.2020 –

Deutsches Bergbau-Museum (Foto: Sebastian Sendlak)

Im Februar 2026 präsentiert das Deutsche Bergbau-Museum Bochum die Sonderausstellung „Tisa von der Schulenburg – Der empathische Blick“. Ergänzt wird das Programm durch Führungen, Workshops, Mitmachaktionen und Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte.

Die Ausstellung widmet sich der Künstlerin Tisa von der Schulenburg, deren Werke Themen wie Bergbau, Holocaust, Flucht und Ausgrenzung mit Empathie behandeln. Zum 25. Todestag der Künstlerin lädt das Museum ein, Empathie als Haltung zu verstehen. Besucherinnen und Besucher können die Ausstellung durch ein umfangreiches Begleitprogramm vertiefen. Die Einrichtung bleibt auch 2026 Partner der RUHR.TOPCARD und ermöglicht damit freien Eintritt für Card-Besitzer:innen. Zudem werden aktuelle Forschungsergebnisse aus dem Bereich Ressourcen und Montanarchäologie vorgestellt.

Sonderausstellung „Tisa von der Schulenburg – Der empathische Blick“

Ab dem 10. Februar 2026 ist die neue Sonderausstellung im Deutschen Bergbau-Museum zu sehen. Tisa von der Schulenburg dokumentierte in ihren Arbeiten menschliche Würde und gesellschaftliche Herausforderungen. Die Ausstellung wird begleitet von öffentlichen Führungen, Workshops und Mitmachaktionen, die den Besuchenden unterschiedliche Perspektiven auf die Themen Bergbau, Flucht und Ausgrenzung eröffnen. Das „Objekt des Monats Februar“ stimmt auf die Ausstellung ein und gibt Einblicke in Leben und Werk der Künstlerin.

Zu den Veranstaltungen gehören:

  • Öffentliche Führung „Fühlst du?“ am 15. Februar um 11:30 Uhr

  • Tour „Zwischen Kohl und Kohle“ für Menschen mit dementiellen Erkrankungen am 18. Februar um 10:30 Uhr

  • Offene Mitmachaktion „Kumpel Grubenpferd“ am 22. Februar um 12 Uhr

Forschung und Wissenschaft im Fokus

Die ReForm-Veranstaltungsreihe „[A/The] Matter of Resources“ präsentiert Perspektiven zur Ressourcenforschung. Am 10. Februar spricht Dr. Dorothea Hamilton über Extraktivismus, am 24. Februar Prof. Dr. Markus Keck über objekt-orientierte Ontologie und Ressourcen. Das Museum ist zudem Teil eines Forschungsprojekts zur bronzezeitlichen Kupfererzgewinnung im Mitterberg-Projekt, das im Arte-Geschichtsmagazin „Stimmt es, dass…?“ vorgestellt wird.

Das Museum bleibt Partner der RUHR.TOPCARD 2026, wodurch Card-Besitzer:innen freien Eintritt erhalten. Außerdem ist das Museum Teil der Route Industriekultur per Rad, einem 300 Kilometer langen Rundkurs mit über 50 Ausflugszielen. Der ADFC zeichnete die Route für ihre Kombination aus Industriegeschichte und Freizeitmöglichkeiten aus.

Im vergangenen Jahr verzeichnete das Museum mehr als 175.000 Besucherinnen und Besucher, eine Steigerung um über 34 Prozent. Höhepunkte waren die Wiedereröffnung des sanierten Fördergerüsts und die begleitende Sonderausstellung. Beide Projekte stießen auf große Resonanz und wurden verlängert.

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