Beitrag: CDU Bochum wirbt für Zustimmung beim Bürgerentscheid zu Olympia
Sophie Sommer (CDU)

(c) Michael Ragsch (CDU Bochum)

Der Bochumer Stadtrat hat entschieden, dass künftige Ratsbürgerentscheide ausschließlich per Briefwahl durchgeführt werden. Hintergrund ist der geplante Bürgerentscheid zur Olympia- und Paralympics-Bewerbung Rhein-Ruhr. Die Abstimmung ist für den 19. April 2026 angesetzt. Mehrere NRW-Städte sind beteiligt, Köln fungiert als sogenannte „Leading City“. Auch Bochum ist Teil des Konzepts.

Briefwahl für Ratsbürgerentscheide beschlossen

Mit dem Ratsbeschluss wird das Verfahren für Bürgerentscheide in Bochum neu geregelt. Künftig sollen diese ausschließlich per Briefwahl stattfinden. Ziel ist es nach Angaben aus der Politik, eine möglichst hohe Beteiligung zu erreichen. Die Regelung greift erstmals beim anstehenden Entscheid über die Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele in der Rhein-Ruhr-Region.

Bochum als Teil des Olympia-Konzepts

Während Köln im Bewerbungsprozess eine zentrale Rolle übernimmt, sind weitere Städte des Ruhrgebiets vorgesehen. Für Bochum sind nach aktuellem Stand Wettbewerbe im Fußball sowie im Modernen Fünfkampf geplant. Die Einbindung mehrerer Kommunen ist Teil des regionalen Bewerbungskonzepts.

CDU sieht Chancen für Stadt und Region

Die sportpolitische Sprecherin der CDU-Ratsfraktion, Sophie Sommer, warb im RuhrCongress für eine Zustimmung beim Bürgerentscheid. Aus Sicht der CDU könne Olympia auch für Bochum ein Impuls sein. „Wir versprechen uns davon eine gute Beteiligung im Sinne des gemeinsamen Ziels: Olympia nicht nur in Köln, sondern Bochum. Wir als Olympiastadt!“, sagte Sommer.

Olympische und Paralympische Spiele stünden für internationale Begegnung und Inklusion. Sommer betonte, dass gerade die Verbindung beider Großereignisse eine besondere Bedeutung habe. Sie äußerte zudem Zuversicht, dass die Bevölkerung das Projekt mittragen könne.

Entscheidung im April 2026

Ob Bochum Teil der Olympia-Bewerbung wird, entscheiden die Bürgerinnen und Bürger am 19. April 2026. Das Ergebnis fließt in die weitere Ausrichtung der Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele in der Rhein-Ruhr-Region ein.

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