
Bochum im Spaetherbst 10.12.2020 –
Tierpark und Fossilium Bochum - (Foto: Sebastian Sendlak / DeFodi)
Der Tierpark + Fossilium Bochum öffnet sich stärker für die Stadtgesellschaft und startet mit „Wir sind Zoodirektor“ ein neues Beteiligungsformat. Ziel ist es, die zukünftige Entwicklung des Zoos gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern zu gestalten und Ideen frühzeitig in Planungsprozesse einzubinden.
Der Tierpark versteht sich als wichtiger Ort für Naherholung, Umweltbildung und Begegnung in Bochum. Gleichzeitig steht die Einrichtung vor strukturellen Herausforderungen wie steigenden Energie- und Instandhaltungskosten sowie Fachkräftemangel.
Offener Dialog mit Zoodirektor Ralf Slabik
Im Mittelpunkt des neuen Formats steht der direkte Austausch mit dem Zoodirektor und Geschäftsführer Ralf Slabik. Bürgerinnen und Bürger sollen ihre Ideen, Wünsche und Kritik in strukturierter Form einbringen können.
Die Beiträge werden gesammelt, dokumentiert und anschließend in eine öffentlich einsehbare Ideensammlung überführt. Damit soll der Beteiligungsprozess transparent gestaltet werden.
Rundgänge und Einblicke hinter die Kulissen
Ergänzend zur Gesprächsrunde bietet der Tierpark geführte Rundgänge durch ausgewählte Bereiche an. Dabei erhalten Teilnehmende Einblicke in Arbeitsabläufe, Tierhaltung und aktuelle Entwicklungsprojekte.
Ziel ist es, Herausforderungen und Planungsprozesse verständlich zu machen und gleichzeitig Raum für direkte Rückfragen zu schaffen.
Zukunftsplan 2035 als Leitprojekt
Die eingebrachten Ideen sollen in den langfristigen Entwicklungsprozess des „Zukunftsplans 2035 Tierpark + Fossilium Bochum“ einfließen. Dieser soll die Grundlage für eine nachhaltige Weiterentwicklung des Tierparks als Bildungs-, Freizeit- und Erholungsstandort bilden.
Im Fokus stehen dabei insbesondere Zukunftsfähigkeit, Attraktivität und die langfristige Sicherung des Standorts.
Auftaktveranstaltung im Mai 2026
Die erste Veranstaltung der Reihe findet am Freitag, 29. Mai 2026, von 17 bis 19 Uhr im Tierpark an der Klinikstraße statt. Der Eintritt ist kostenfrei.
Das Format soll künftig im zweimonatlichen Rhythmus fortgeführt werden.
