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Neues Gymnasium / Schule
Die Bochum zieht nach dem ersten Durchlauf des neuen Anmeldeverfahrens für weiterführende Schulen eine überwiegend positive Bilanz. Für das Schuljahr 2026/2027 konnten erstmals neben einer Erstwunschschule auch eine Zweitwunschschule sowie die gewünschte Schulform angegeben werden. Ziel war es, Familien organisatorisch zu entlasten und gleichzeitig möglichst vielen Kindern einen passenden Schulplatz anzubieten.
Nach Angaben der Stadt konnten bereits in der ersten Anmelderunde rund 90 Prozent der Schülerinnen und Schüler an ihrer Erstwunschschule aufgenommen werden. Insgesamt erhielten zunächst 248 Kinder noch keinen direkten Schulplatz. In einer anschließenden Koordinierungsphase nahmen 195 Kinder am weiteren Verfahren teil.
Davon konnten 102 Kinder erfolgreich an ihrer Zweitwunschschule untergebracht werden. Für 93 Kinder war dies nicht möglich. Nach weiteren Abstimmungen verblieben noch 79 Kinder im Verfahren. In einer dritten Runde koordinierte die Stadt schließlich Schulplatzangebote auf Basis der gewünschten Schulform. 53 Kinder nahmen dieses Angebot an, andere Familien fanden eigenständig einen Schulplatz.
Besonders hohe Nachfrage an einzelnen Schulen
An mehreren Bochumer Schulen überstieg die Nachfrage die vorhandenen Kapazitäten deutlich. Besonders betroffen waren einige Gesamtschulen, Realschulen und Gymnasien.
Bei den Realschulen verzeichneten die Hans-Böckler-Schule sowie die Pestalozzi-Schule mehr Anmeldungen als freie Plätze.
Auch mehrere Gymnasien waren stark nachgefragt, darunter das Graf-Engelbert-Gymnasium, das Lessing-Gymnasium, das Märkisches Gymnasium, das Neues Gymnasium Bochum sowie die Theodor-Körner-Schule.
Besonders hoch war die Nachfrage zudem an den Gesamtschulen. Die meisten zusätzlichen Anmeldungen verzeichneten die Heinrich-Böll-Gesamtschule, die Erich-Kästner-Schule sowie die Maria Sibylla Merian-Gesamtschule.
Verfahren soll weiter verbessert werden
Die Stadt bewertet den ersten Durchlauf trotz einzelner Herausforderungen insgesamt als erfolgreich. Nach einer weiteren Evaluation sollen die Abläufe künftig weiter optimiert werden. Gleichzeitig weist die Verwaltung darauf hin, dass sich die Kapazitäten einzelner Schulen noch verändern können – etwa durch ausstehende Regionalkonferenzen oder kurzfristige Zuzüge vor Beginn des neuen Schuljahres.
