
23.12.2025 – VfL SparkassenStars Bochum – BBC Bayreuth
Foto: Jenny Musall
Trotz großem Kampfgeist und personeller Rückschläge müssen sich die Bochumer Basketballer am letzten Spieltag geschlagen geben. Damit beendet der VfL die Spielzeit auf dem elften Rang.
Die VfL SparkassenStars Bochum haben die Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit einer Niederlage abgeschlossen. In einer intensiv geführten Partie gegen den BBC Bayreuth unterlag das Team von Headcoach Petar Topalski am Ende mit 88:103. Die Vorzeichen für die Begegnung waren aufgrund einer kurzen Rotation und frühem Foul-Trouble schwierig. Dennoch hielten die Bochumer die Partie über weite Strecken offen und bewiesen eine hohe Moral. Da jedoch die Konkurrenz in Karlsruhe und Nürnberg ebenfalls punktete, blieb die Qualifikation für die Playoffs trotz des Einsatzes außer Reichweite.
Kampf gegen personelle Ausfälle und Foul-Probleme
Bereits vor dem Anwurf war die Personalsituation angespannt, da Headcoach Topalski verletzungsbedingt auf Myreon Jones verzichten musste. Nachdem Lars Kamp die ersten Punkte der Partie erzielt hatte, leisteten sich die Bochumer in den ersten drei Minuten sechs Turnover, was Bayreuth eine frühe 9:2-Führung ermöglichte. Die SparkassenStars stabilisierten sich jedoch, gewannen das Rebound-Duell und verkürzten bis zum Ende des ersten Viertels auf 17:22. Im zweiten Spielabschnitt übernahm Jonas Grof verstärkt die Spielgestaltung, da Niklas Geske angeschlagen pausierte und Antonio Williams bereits mit drei Fouls belastet war. Dank einer defensiven Leistungssteigerung ging es mit einem knappen Rückstand von 45:50 in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel gelang Malek Green der Ausgleich zum 56:56, doch weitere Rückschläge folgten prompt. Dravon Mangum, der bis dahin 13 Punkte erzielt hatte, musste nach einem Zusammenstoß mit einer Kopfverletzung auf die Bank. Kurz darauf schied Antonio Williams nach einem technischen Foul und seinem insgesamt fünften persönlichen Foul endgültig aus. Trotz dieser Ausfälle kämpften sich die Bochumer vier Minuten vor Ende des dritten Viertels wieder auf einen Punkt heran (63:64), leisteten sich dann jedoch erneut zu viele Ballverluste.
Kraftreserven am Ende der Saison aufgebraucht
Im Schlussviertel machten sich die schweren Beine der Bochumer Akteure bemerkbar. Bayreuth nutzte die schwindenden Kräfte der SparkassenStars konsequent aus und baute den Vorsprung durch einen frühen Dreier von Rahming auf zwölf Punkte aus. Da zu diesem Zeitpunkt auch die Zwischenstände aus Karlsruhe und Nürnberg feststanden, war die Playoff-Qualifikation rechnerisch nicht mehr möglich. Jonas Grof beendete die Partie als Topscorer der Bochumer mit 21 Punkten und 5 Assists.
Headcoach Petar Topalski zollte seinem Team trotz der Niederlage Respekt: „Wir sind nicht optimal ins Spiel reingekommen. Durch die Ausfälle von MJ, Niklas und später Dravon mussten alle restlichen Spieler an ihr Limit gehen. Dafür bin ich ihnen sehr dankbar.“ Geschäftsführer Tobias Steinert zog ebenfalls ein versöhnliches Fazit: „Wir haben als Team gekämpft. Es war eine insgesamt erfolgreiche Saison mit Höhen und Tiefen, in der wir unser Minimalziel recht schnell erreicht haben.“ Die SparkassenStars beenden die Spielzeit damit im gesicherten Mittelfeld der Tabelle.
