Beitrag: Zwischen Romantik und Gegenwart: VHS-Vortrag beleuchtet Caspar David Friedrich
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Rathaus und BVZ

Die Werke von Caspar David Friedrich wirken bis heute – nicht nur als Kunstgeschichte, sondern auch als Spiegel menschlicher Wahrnehmung von Natur und Gesellschaft. Genau hier setzt ein aktueller Vortrag der Volkshochschule (Volkshochschule Bochum) an, der noch freie Plätze anbietet.

Unter dem Titel „Caspar David Friedrich – Natur jenseits der Wirklichkeit“ lädt die VHS am Freitag, 8. Mai, in das Bildungs- und Verwaltungszentrum am Gustav-Heinemann-Platz Bochum ein. Von 16.30 bis 18.45 Uhr werden dort zentrale Werke des bedeutenden Malers der deutschen Romantik (Caspar David Friedrich) in Bildanalysen und Kontextbetrachtungen vorgestellt.

Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur die kunsthistorische Einordnung, sondern auch die symbolische Bildsprache Friedrichs. Seine Landschaften, oft von Nebel, Weite und Einsamkeit geprägt, werden als Ausdruck einer tiefen menschlichen Verunsicherung gegenüber der Natur gelesen – ein Motiv, das bis heute aktuell bleibt.

Der Vortrag schlägt zudem eine Brücke zur Gegenwart: Diskutiert werden mögliche Parallelen zwischen romantischer Naturauffassung und heutigen ökologischen sowie gesellschaftlichen Fragestellungen. Damit greift die Veranstaltung ein Thema auf, das weit über die Kunstgeschichte hinausweist.

Die Teilnahmegebühr beträgt acht Euro, Ermäßigungen sind möglich. Anmeldungen nimmt die VHS telefonisch oder online entgegen.

Mit dem Angebot setzt die Volkshochschule Bochum ihre Reihe kultureller und kunsthistorischer Veranstaltungen fort, die historische Themen mit aktuellen Perspektiven verbinden und so neue Zugänge zur klassischen Bildung eröffnen.

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