Beitrag: Fußverkehrs-Check NRW 2026: Bochum unter den ausgewählten Kommunen
Von links nach rechts: Ulrich Hornig (Zukunftsnetz Mobilität), Matthias Olschowy (Nahmobilitätsbeauftragter der Stadt Bochum), Dr. Markus Bradtke (Stadtbaurat der Stadt Bochum), und Oliver Krischer (Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen).

© Smilla Dankert / Zukunftsnetz Mobilität NRW

Die Stadt Bochum nimmt am Fußverkehrs-Check NRW 2026 teil. Das Format des Zukunftsnetz Mobilität NRW verfolgt das Ziel, Wege für Fußgängerinnen und Fußgänger sicherer, attraktiver und barrierefreier zu gestalten.

Insgesamt hatten sich landesweit 41 Kommunen beworben, zwölf wurden ausgewählt – darunter auch Bochum. Die offizielle Urkunde überreichte NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer am 23. April an Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke.

Fokus auf Höntrop und Westenfeld

Der diesjährige Check wird im Bereich Höntrop/Westenfeld durchgeführt. Dabei stehen insbesondere Orte im Fokus, an denen Fußverkehr eine zentrale Rolle spielt. Dazu zählen unter anderem das Schulzentrum Westenfeld sowie wichtige Knotenpunkte des öffentlichen Nahverkehrs wie der Bahnhof Höntrop.

Gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern werden konkrete Wege begangen und analysiert. Ziel ist es, Schwachstellen zu identifizieren und Verbesserungsvorschläge direkt aus der Praxis zu entwickeln.

Konkrete Impulse für die Stadtentwicklung

Begleitet wird der Prozess von einem externen Fachbüro, das die Ergebnisse auswertet und Handlungsempfehlungen erarbeitet. Auch mögliche Förderprogramme werden im Rahmen des Checks aufgezeigt.

Der Fußverkehrs-Check soll damit nicht nur kurzfristige Verbesserungen anstoßen, sondern auch langfristige Impulse für die Stadtentwicklung liefern. Der Abschluss des Projekts ist für Oktober 2026 geplant.

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