
Gürteltier und Katta
(c) Tierpark Bochum
Im Tierpark + Fossilium Bochum gibt es derzeit zahlreiche Jungtiere zu sehen. Mehrere Tierarten haben in den vergangenen Wochen Nachwuchs bekommen.
Die Geburten sorgen für erhöhte Aufmerksamkeit bei Besucherinnen und Besuchern. Besonders im Fokus stehen seltene und auffällige Tierarten.
Auch der Haustierbereich zeigt sich im Frühjahr belebt. Dort sind junge Ziegen und Schafe aktiv unterwegs.
Zwei Katta-Jungtiere geboren
Bereits am 7. März kamen zwei Kattas zur Welt. In den ersten Wochen klammern sich die Jungtiere eng an den Bauch der Mutter.
Später wechseln sie auf den Rücken. Von dort aus beginnen sie, ihre Umgebung zu erkunden. Charakteristisch für die Tiere sind ihre schwarz-weiß geringelten Schwänze, die sie zur Kommunikation einsetzen.
Erfolg bei den Kugelgürteltieren
Am 26. März wurde ein Jungtier bei den Südlichen Kugelgürteltieren geboren. Die Elterntiere tragen die Namen Minerva und Hektor.
Zum Zeitpunkt der Geburt war das Tier nur etwa so groß wie ein Tischtennisball. Aktuell lebt es noch im geschützten Bereich des Geheges.
Die Nachzucht dieser Art gilt als schwierig. Entsprechend wird die Geburt als wichtiger Beitrag zum Artenschutz gewertet. Das Gürteltier war im Jahr 2025 „Zootier des Jahres“.
Leben im Streichelzoo
Auch im Haustierbereich gibt es Nachwuchs. Junge Ziegen und Schafe bewegen sich bereits selbstständig durch ihre Gehege.
Besucherinnen und Besucher können dort typische Verhaltensweisen beobachten. Dazu gehören Spielen, Klettern und erste Rangordnungen innerhalb der Gruppen.
Bildung und Artenschutz im Fokus
Zoodirektor Ralf Slabik sieht in den Geburten auch eine Chance für Bildungsarbeit.
„Solche Ereignisse bieten die Möglichkeit, biologische Zusammenhänge verständlich zu vermitteln und für den Schutz bedrohter Arten zu sensibilisieren“, erklärt er.
