Beitrag: Das ist „Die Kleine Feder“
Die Kleine Feder

In Bochum gab es früher einen besonderen Ort nur für Kinder: das Kinderbüro. Dort konnten Kinder hingehen, wenn sie Ideen zum Spielen suchten oder Probleme in der Schule oder zu Hause hatten. Es war ein Ort, an dem zugehört wurde und Hilfe möglich war.

Im Kinderbüro ging es aber nicht nur um Hilfe. Die Kinder konnten auch mitreden, wie ihre Stadt besser werden kann. Es wurde über neue Spielplätze gesprochen oder darüber, wo man sicher Fahrrad fahren kann.

Ein besonderes Highlight war die Kinderredaktion. Jeden Freitag trafen sich Kinder zwischen 12 und 16 Jahren. Sie haben Nachrichten aus Bochum so umgeschrieben, dass andere Kinder sie gut verstehen konnten. Diese wurden im Radio vorgelesen – in der Sendung „Wundertüte“.

Die jungen Reporter führten sogar Interviews, zum Beispiel mit Sportlern oder Politikern. Immer ging es darum: Was ist für Kinder wichtig?

Später entstand daraus auch eine eigene Zeitung: „Die Kleine Feder“.

Heute gibt es das Kinderbüro und die Radiosendung nicht mehr. Aber die Idee lebt weiter:
„Die Kleine Feder“ ist zurück – damit Kinder wieder ihre eigenen Nachrichten lesen können.

Auf Social Media teilen