Beitrag: VfL Bochum reist mit breitem Kader zum SV Elversberg
Uwe Rösler

(c) VfL Bochum 1848

Der VfL Bochum tritt am Sonntag beim Zweitplatzierten SV Elversberg an. Alle 1.504 Gästekarten sind vergriffen. Personell stehen dem Trainerteam wieder mehr Optionen zur Verfügung.

Am Sonntag, 25. Januar, ist der VfL Bochum beim SV Elversberg gefordert. Anstoß ist um 13.30 Uhr. Der Tabellenzweite geht mit Rückenwind in die Partie. Bochum reist mit ausverkauftem Gästeblock ins Saarland. Die Erinnerungen an die bisherigen Duelle sprechen für Elversberg. Dennoch sieht der VfL die Chance, auswärts zu punkten.

Zwei Pflichtspiele gab es in dieser Saison bereits zwischen beiden Teams. Sowohl im Pokal als auch im Hinspiel der Liga setzte sich der SV Elversberg durch. Entsprechend selbstbewusst geht der Aufsteiger in das erneute Duell. Auch die Tabellenkonstellation unterstreicht die Rolle Elversbergs als Favorit.

Personelle Lage beim VfL

Beim VfL Bochum fehlt Issoko verletzungsbedingt. Masovic befindet sich weiterhin im Aufbautraining. Positive Signale gibt es aus dem Trainingsbetrieb: Vogt und Holtmann trainieren wieder mit der Mannschaft und sind Kandidaten für den Spieltagskader. Eine Entscheidung über ihre Rolle in der Offensive ist noch offen.

Cheftrainer Uwe Rösler lobte den kommenden Gegner auf der Prematch-Pressekonferenz. Elversberg sei eine „starke Mannschaft“, die sich ihren Tabellenplatz verdient habe. Zugleich betonte er, dass der VfL mit dem nahezu kompletten Kader vor einer „Qual der Wahl“ stehe. Maßgeblich für die Aufstellung seien Leistung, Gegner und Matchplan.

Fokus auf Defensive und mannschaftliche Geschlossenheit

Schonung mit Blick auf kommende Aufgaben schloss Rösler aus. „Wir wollen in Elversberg etwas holen“, sagte er. Dafür müsse die Mannschaft als Einheit auftreten. Besonders in der Defensive sei Geschlossenheit gefragt. Verteidigen beginne nicht bei der Viererkette, sondern bei allen elf Spielern auf dem Platz.

Rösler hob zudem die Entwicklung einzelner Spieler hervor. Pannewig bezeichnete er als derzeit besten Mittelfeldspieler. Neue Akteure würden Qualität einbringen und das Niveau im Kader anheben. Gleichzeitig sollen junge Spieler weiter Einsatzzeiten erhalten, auch im Umfeld der U21.

Für den VfL geht es in Elversberg um mehr als nur Punkte. Die Mannschaft wolle den nächsten Entwicklungsschritt gehen und gegen ein Spitzenteam bestehen. Entscheidend seien klare Prinzipien, Vertrauen in die eigene Stärke und ein gemeinsames Defensivverständnis. Die Voraussetzungen sind da – nun soll dies auch auf dem Platz sichtbar werden.

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