Beitrag: Kostenloser Kurzfilmspaziergang eröffnet das 33. Filmfestival „blicke“
Blicke Filmfestival

(c) Ansgar Dlugos

Zusammen mit dem renommierten Künstlerkollektiv „A Wall is a Screen“ verwandelt das Filmfestival am Samstag, 7. November, Hauswände und Fassaden in Stahlhausen und im Westend in urbane Projektionsflächen. Gefördert durch den Bochum-Fonds läutet die rund 90-minütige Open-Air-Aktion das dezentrale Festivalprogramm ein.

Das renommierte „blicke. filmfestival des ruhrgebiets“ verlässt den klassischen Kinosaal und bringt Filmkunst direkt in den Stadtraum: Am Samstag, 7. November 2026, lädt das Festival gemeinsam mit dem international bekannten Hamburger Kollektiv „A Wall is a Screen“ zu einem geführten Kurzfilmspaziergang ein. Beginn ist um 18:00 Uhr an den markanten Kühltürmen der Jahrhunderthalle (An der Jahrhunderthalle 1).

Urbane Kulissen als Projektionsfläche

Während der circa 90-minütigen Tour durch das Westend und Stahlhausen steuert die Gruppe gemeinsam wechselnde Haltepunkte an. Vor Ort projiziert das Team von „A Wall is a Screen“ ausgewählte Kurzfilme und Videoarbeiten direkt auf Hauswände, Industriebrachen und Fassaden. Bild, Narration und architektonischer Raum gehen dabei eine temporäre Symbiose ein.

„Ganz nach dem Motto des diesjährigen blicke filmfestivals, ‚radikal dezentral‘, bewegen wir uns aus dem Kino und mitten in die Stadt, direkt zu den Leuten“, betont Festivalleiter Konrad Neiße. Das Angebot ist für alle Teilnehmenden kostenlos; eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich, spontanes Mitgehen ausdrücklich willkommen. Der Rundgang findet auch bei regnerischem Wetter statt. Da sich die Route über Wege des öffentlichen Raums erstreckt, ist sie barrierearm, jedoch nicht vollständig barrierefrei gestaltet.

33. Ausgabe des Festivals mit neuen Spielstätten

Nach einer Sonderausgabe im vergangenen Jahr präsentiert sich das Filmfestival vom 25. bis 29. November 2026 in seiner 33. Auflage neu aufgestellt. Neben dem traditionellen Hauptspielort, dem endstation.kino im Bahnhof Langendreer, bespielt das Festival getreu seinem dezentralen Konzept neue Stationen wie die Quartiershalle der KoFabrik, das „Schaubüdchen – Kiosk für Kleine Künste“ sowie das Kino im Dortmunder U. Erstmalig laufen in diesem Jahr auch Medienkunst-Arbeiten, Performances und Rauminstallationen regulär im Wettbewerb. Details zum Programm stehen unter www.blicke.org bereit.

Bürgerprojekte stärken: Förderung über den Bochum-Fonds

Möglich wird das urbane Filmprojekt durch Fördermittel des Bochum-Fonds. Der Fonds ist Teil der städtischen Aktivitäten im Rahmen der Bochum Strategie und wird seit 2021 von der Bochum Marketing GmbH im Auftrag der Stadtverwaltung umgesetzt. Das Förderprogramm unterstützt bürgerschaftliche, gemeinwohlorientierte Initiativen, Vereine und Privatpersonen mit bis zu 25.000 Euro bei einer 20-prozentigen Eigenbeteiligung (auch in Form von Sach- oder Arbeitsleistungen). Projektideen können weiterhin per E-Mail an fonds@bochum-marketing.de eingereicht werden.

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