Beitrag: Baustelle Alleestraße in Bochum: Einbahnstraße bleibt bis März 2027 – Bauende verschiebt sich
Kreuzung Bessemer Straße / Alleestraße

Foto: Dennis Yenmez / Stadt Bochum

Verzögerung auf der Alleestraße in Bochum: Einbahnstraße gilt bis März 2027. 
Wer täglich zwischen Westring und Bessemerstraße unterwegs ist, braucht weiterhin gute Nerven: Die Großbaustelle auf der Alleestraße am Rande der Bochumer Innenstadt zieht sich länger hin als geplant. Wie die Stadt Bochum mitteilt, bleibt die bestehende Einbahnstraßenregelung in Richtung Westkreuz/Innenstadt noch bis mindestens März 2027 in Kraft. Auch das finale Bauende rückt weiter nach hinten – geplant ist die Fertigstellung nun erst für Dezember 2027.

Warum verzögern sich die Bauarbeiten auf der Alleestraße?

Grund für den Verzug ist der Bochumer Untergrund: Im Bauabschnitt zwischen Bessemerstraße und Westring stießen die Teams vor Ort auf zahlreiche alte Leitungen und historische Rohre, die in keinem städtischen Plan verzeichnet waren. Diese mussten identifiziert, gesichert oder umgelegt werden, bevor die eigentlichen Tiefbauarbeiten sicher fortgeführt werden konnten.

Welche Verkehrsregeln und Umleitungen gelten aktuell?

Trotz der Verlängerung gibt es abschnittsweise Entlastung. Die Verkehrsführung im Überblick:
  • Bestehende Einbahnstraße: Gilt weiterhin zwischen der Zufahrt zum Westtor-Center und dem Westring – das Befahren ist hier nur in eine Fahrtrichtung möglich.
  • Bereits freigegeben: Die Einbahnstraßenregelung zwischen Westtor-Center und Gußstahlstraße ist bereits aufgehoben.
  • Offizielle Umleitungsstrecke: Der Verkehr wird großräumig über Viktoriastraße, Hattinger Straße und Bessemerstraße geführt.
  • Perspektive Frühjahr 2027: Sobald die Einbahnstraße im März 2027 fällt, soll das Teilstück zwischen Westring und der Eisenbahnbrücke nahezu vollständig fertiggestellt sein.

Was passiert derzeit auf der Großbaustelle?

Die Stadtwerke Bochum haben ihre umfangreichen Leitungsverlegungen bereits abgeschlossen. Derzeit steht der moderne Tiefbau ganz im Zeichen des Klimaschutzes und des Konzepts der wassersensiblen Stadt:
  • Schwammstadt-Elemente: Aktuell werden neue Abwasserkanäle und großvolumige Rigolensysteme installiert, um Starkregen künftig besser aufzufangen.
  • Vorbereitung Oberfläche: Parallel bereiten die Baukolonnen das Planum vor, damit im Anschluss der Straßenkörper sowie zeitgemäße, breitere Geh- und Radwege angelegt werden können.
Läuft ab jetzt alles nach Plan, soll die Alleestraße im Dezember 2027 komplett neu asphaltiert und uneingeschränkt befahrbar sein.

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