
Großübung am IdF NRW
(c) Feuerwehr Bochum
Um im Realfall reibungslos Hand in Hand zu arbeiten, bedarf es kontinuierlicher, realitätsnaher Praxis: Rund 128 ehrenamtliche Einsatzkräfte der Feuerwehr Bochum und des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) sind am vergangenen Sonntag zu einem großangelegten Übungstag auf dem Gelände des Instituts der Feuerwehr NRW (IdF NRW) in Münster zusammengekommen.
Im Mittelpunkt standen komplexe Einsatzlagen im Brandschutz, die Festigung von Standardabläufen und die organisationsübergreifende Zusammenarbeit.
Das Teilnehmerfeld spiegelte die gesamte Bandbreite des ehrenamtlichen Engagements wider: Neben den aktiven Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr nahmen auch der Feuerwehrnachwuchs der Jugendfeuerwehr samt Betreuerteams sowie ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des DRK an dem intensiven Ausbildungstag teil. Vier Übungsdarsteller sorgten mit geschminkten Verletzungsmustern und realistischem Verhalten für anspruchsvolle Rahmenbedingungen.
Drei Übungsstationen und Nachwuchsförderung unter Realbedingungen
Auf dem Trainingsgelände durchliefen die Einheiten insgesamt drei getrennte Stationen, an denen unterschiedliche Herausforderungen des abwehrenden Brandschutzes sowie kombinierte Rettungsszenarien simuliert wurden. Parallel dazu bewältigte die Jugendfeuerwehr eigene, praxisnah konzipierte Übungseinheiten, bei denen die Jugendlichen ihr gelerntes Feuerwehrwissen und handwerkliches Geschick praxisnah erproben konnten.
Ein wesentlicher Schwerpunkt lag auf der Schnittstelle zwischen Rettungsdienst, Sanitätsdienst und Feuerwehrtechnik. Der direkte Austausch zwischen den Kräften der Freiwilligen Feuerwehr und des Roten Kreuzes ermöglichte es, Kommunikationswege abzugleichen, Patientenübergaben zu optimieren und die partnerschaftliche Kooperation im Einsatz nachhaltig zu stärken.
Für die logistische Rückendeckung während des kräftezehrenden Ausbildungstages zeichnete die Sondereinheit Verpflegung verantwortlich, die alle Beteiligten über den gesamten Tag hinweg zuverlässig versorgte. Die Feuerwehr Bochum sprach allen beteiligten Ehrenamtlichen, Ausbildern und Mimen ihren Dank aus – das Engagement bilde das unverzichtbare Rückgrat einer leistungsfähigen Gefahrenabwehr für die Stadt.
