
Uwe Rösler – Cheftrainer des VfL Bochum 1848
(c) Sebastian Sendlak
Chefcoach des VfL Bochum erwartet beim Heimspiel gegen den VfL Osnabrück ein intensives Spiel, das Geduld erfordere.
In der Prematch-Pressekonferenz vor dem morgigen zweiten Heimspiel des VfL Bochum (18:30 Uhr, Ruhrstadion) gegen den VfL Osnabrück in der jungen 2. Bundesliga-Saison betonte Chefcoach Uwe Rösler die Mentalitäten seiner Mannschaft. Auf Bochum-Journal-Anfrage sagte Rösler: „Bochum ist eine Arbeiterstadt. Und wir malochen auf dem Platz. Wir wollen dabei aber immer fair spielen“. Damit konterte der Bochumer Coach auch die Kritik, dass seine Mannschaft bisher die drittmeisten Fouls in der 2. Liga tätigte. „Wir sind kein dirty team. Wir versuchen das Regelwerk voll auszunutzen, aber fair zu bleiben“. Stattdessen erneuerte Rösler die Kritik, dass Stürmer Philipp Hofmann zuletzt viele Fouls gegen sich erhielt und die Schiedsrichter dies nicht ahndeten.
Neben Philipp Hofmann dürfte auch Koji Myoshi beim Heimspiel gegen den Aufsteiger VfL Osnabrück morgen Abend gesetzt sein. Uwe Rösler erwartet einen tiefstehenden Gegner, der aber auch „sehr gut im Umschaltspiel ist. Daher werden wir Geduld brauchen“. Ein Mittel könnten dabei Standards sein, sagte Rösler und ergänzte; „Ich gebe zu, dass ich da noch nicht 100-prozentig zufrieden bin“.
Der VfL Bochum will morgen Abend den ersten Heimsieg an der Castroper Straße einfahren. Und das Spiel gegen den VfL Osnabrück hat nach Aussage von VfL – Chefcoach Uwe Rösler auch eine strategische Bedeutung („wichtiges Spiel“) bis zur Länderspielpause im September. Mut machen kann den blau-weißen Fans dabei die Statistik: In acht Spielen gegen den derzeitigen Tabellenletzten VfL Osnabrück gab es sechs Bochumer Siege und zwei Unentschieden, aber noch keine Niederlage. Trotzdem reisen die Gäste mit einem vollen Gästeblock und Motivation ins Ruhrstadion (https://www.vfl.de/news/vorbericht-bochum). Dort wartet beim 3. Spieltag der 2. Bundesliga 2026 /2027 wieder ein (nahezu) volles Haus. Nur noch wenige Restkarten sind verfügbar, teilte der VfL Bochum heute in der Prematch – Pressekonferenz mit.
Sissoko-Wechsel in die Türkei
Wie der VfL Bochum heute bei Social Media mitteilte, gibt es kurz vor Ende der Transferperiode am 01. September einen weiteren Abgang: „Der VfL hat Ibrahim Sissoko an Muğlaspor in die 1. Lig, der zweithöchsten Spielklasse in der Türkei, transferiert. Über die Ablösemodalitäten vereinbarten beide Vereine Stillschweigen“, heißt es auf der VfL-Facebookseite.
In einer begleitenden Pressemitteilung schreibt der VfL Bochum weiterhin: „Ibrahim Sissoko kam im Sommer 2025 aus Frankreich von der AS St.-Étienne an die Castroper Straße und absolvierte in der vergangenen Saison sechs Pflichtspiele (ein Tor) in der 2. Bundesliga. Der VfL wünscht ihm alles Gute für die Zukunft und viel Erfolg bei der neuen Herausforderung.“
