
Bombe
Symbolfoto
An der Dürener Straße prüfen Experten mehrere Blindgängerverdachtspunkte. Bei einem Fund drohen Evakuierungen und Entschärfungen noch am selben Tag.
Auf einer Ackerfläche nahe der Dürener Straße an der Stadtgrenze zwischen Bochum und Witten stehen wichtige Sicherheitsüberprüfungen an. Fachleute kontrollieren am Donnerstag, 20. August, mehrere Verdachtspunkte auf Kampfmittel im Bochumer Stadtgebiet sowie einen weiteren Punkt auf Wittener Seite. Die verdächtigen Objekte befinden sich nach ersten Erkenntnissen in einer Tiefe von ein bis drei Metern unter der Erdoberfläche. Bestätigt sich die Vermutung, dass es sich um Weltkriegsblindgänger handelt, leiten die Behörden umgehend Sicherheitsmaßnahmen ein. Anwohnerinnen und Anwohner müssen sich in diesem Fall noch am Donnerstag auf Evakuierungen und Entschärfungen einstellen.
Stadtgrenze zu Witten: Evakuierungsradius hängt von Fundgröße ab
Der Kampfmittelbeseitigungsdienst legt die konkreten Schutzmaßnahmen erst nach der Freilegung der Verdachtspunkte fest. Wie viele Menschen ihre Häuser und Wohnungen verlassen müssen, richtet sich maßgeblich nach der Art und der Größe der potenziellen Sprengkörper. Sollte eine Entschärfung notwendig sein, sperren die Einsatzkräfte das betroffene Gebiet weiträumig ab. Die zuständigen Behörden bereiten sich bereits auf verschiedene Einsatzszenarien vor, um bei einem Fund schnellstmöglich reagieren zu können.
Die Stadtverwaltung ruft die Bevölkerung dazu auf, die aktuellen Entwicklungen aufmerksam zu verfolgen und sich über die offiziellen Informationskanäle auf dem Laufenden zu halten. Bei einer erforderlichen Räumung informieren die Behörden über die Notfall-Informations- und Nachrichten-App NINA, den städtischen WhatsApp-Kanal sowie die offiziellen Social-Media-Präsenzen der Stadt Bochum. Zudem stellt die Verwaltung fortlaufende Aktualisierungen auf ihrer zentralen Internetseite bereit.
