
Mitarbeiterin Tanja Kujat am neuen Standort mit dem BOSTARQ Projekt
(c) Stadt Bochum
Das städtische Quartiersprojekt „BO:StarQ – Startchancen im Quartier“ stellt sich räumlich neu auf. Die Anlaufstelle für ganzheitliche Familienberatung, betrieben von der AWO-Tochter bobeq gGmbH, zieht ab August 2026 von ihrem bisherigen Standort in der Schulstraße 16 in das Gebäude der Friedrich-Ebert-Straße 3 um. Dort übernimmt das Projekt die Räumlichkeiten des ehemaligen Gesundheitskiosks.
Die Stadt Bochum setzt das Angebot in enger Partnerschaft mit den Trägerorganisationen bobeq gGmbH, BBG gGmbH, IFAK e. V., QBS Gewerkstatt gGmbH sowie dem ViA Ruhr e. V. um.
Bessere Erreichbarkeit und Vor-Ort-Präsenz für Familien
Der Umzug markiert einen wichtigen Schritt zur Stärkung der sozialen Infrastruktur im Quartier. Durch die zentralere Lage verbessert sich die Erreichbarkeit für Hilfesuchende spürbar. Tanja Kujat, Projektmitarbeiterin von BO:StarQ, betont, dass das Team am neuen Standort noch näher an den Familien sei, die Beratung und Unterstützung nachfragen.
Das Beratungsangebot richtet sich an Bochumer Familien in unterschiedlichsten Lebenskonstellationen – von Alleinerziehenden über Patchwork- bis hin zu Großfamilien. Neben festen Beratungszeiten an den Standorten der beteiligten Träger setzt BO:StarQ auch auf aufsuchende Arbeit direkt im häuslichen oder gewohnten Umfeld der Betroffenen.
Hilfe aus einer Hand: Alltag, Behörden und Netzwerke
Im Zentrum der Projektarbeit steht ein ganzheitlicher Ansatz, der sich flexibel an den individuellen Bedürfnissen der Familien orientiert. Das Spektrum reicht von der Bewältigung akuter Herausforderungen im Familienalltag über die Begleitung bei Behördengängen bis hin zur Vermittlung von Entlastungsangeboten.
Bei Bedarf stellt das Projekt Kontakte zu weiteren Facheinrichtungen her und fördert den Austausch zwischen Familien in ähnlichen Lebenslagen, um langfristig neue Perspektiven zu erarbeiten.
Gefördert wird „BO:StarQ“ im Rahmen des Bundesprogramms „Akti(F) Plus – Aktiv für Familien und ihre Kinder“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie durch den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) der Europäischen Union.
Detaillierte Informationen zum Projekt sowie Kontakte zu den Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern stehen online unter BO:StarQ zur Verfügung.
