Beitrag: Moritz-Broni Kwarteng verlässt den VfL Bochum
Moritz-Broni Kwarteng

(c) Sebastian Sendlak

Abschied von der Castroper Straße: Offensivspieler Moritz-Broni Kwarteng wechselt mit sofortiger Wirkung zurück zum 1. FC Magdeburg. Über die Ablmodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart.

Personalentscheidung beim VfL Bochum 1848: Moritz-Broni „Momo“ Kwarteng verlässt den Revierclub und zieht weiter an die Elbe. Der 28-jährige Offensivakteur kehrt damit an seine alte Wirkungsstätte zum 1. FC Magdeburg zurück, von dem er vor genau drei Jahren nach Bochum gewechselt war. Da Kwarteng in der Sommerpause den ausdrücklichen Wunsch nach einer Veränderung geäußert hatte, machten die Bochumer Verantwortlichen nach dem Vorliegen eines entsprechenden Angebots den Weg für den Transfer frei. Über die genaue Höhe der fälligen Ablösesumme wurde zwischen den beiden Vereinen Stillschweigen vereinbart.

Vom Verletzungspech gebremst: Die Bilanz im VfL-Trikot

Die sportliche Zeit des gebürtigen Stuttgarters beim VfL Bochum war leider stark von gesundheitlichen Rückschlägen überschattet. Aufgrund von wiederkehrenden Verletzungen gelang es Kwarteng nur selten, sein volles spielerisches Potenzial abzurufen und sich dauerhaft in der Startformation festzusetzen. Insgesamt absolvierte er 38 Pflichtspiele für die Blau-Weißen. Seine beiden einzigen Tore im VfL-Dress erzielte er in der entscheidenden Endphase der vergangenen Saison, zudem steuerte er zwei Torvorlagen bei. Zwischenzeitlich war der Mittelfeldspieler in der Saison 2025/26 für ein halbes Jahr an den Zweitligisten Fortuna Düsseldorf ausgeliehen, wo er verletzungsbedingt jedoch auch nur auf acht Einsätze kam.

Volle Identifikation gefordert: Simon Zoller über die Hintergründe

Die sportliche Leitung des VfL Bochum untermauert mit diesem Transfer ihre klare Linie bei der Kaderzusammenstellung für die Zukunft. Simon Zoller, Direktor Lizenzfußball beim VfL Bochum 1848, betont die Notwendigkeit eines geschlossenen Teamgeistes:

„Momo hat uns in der Sommerpause klar signalisiert, den VfL verlassen zu wollen. Wir haben betont, dass alle Spieler, die bei uns unter Vertrag stehen, sich vollständig mit dem Projekt, das wir auf den Weg gebracht haben, identifizieren sollten. Durch das Angebot aus Magdeburg hat sich uns nun die Situation eröffnet, eine für alle Seiten sinnvolle Lösung zu finden.“

Zoller bedauerte das große Verletzungspech des Spielers während seiner Bochumer Zeit, wünschte ihm für die sportliche Zukunft an der Elbe alles Gute und blickte bereits voraus: Im Rahmen des regulären Punktspiels im kommenden Dezember erwartet der VfL den Rückkehrer wieder im Ruhrstadion.

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