
IMG_7620
Ruhr Universität Bochum
Fünfstündige Studie in Bochum untersucht moderne Therapiemethoden: Teilnehmer profitieren von einem kostenfreien Expositionstraining und erhalten eine Aufwandsentschädigung.
Für viele Menschen ist es der absolute Albtraum: Das plötzliche Entdecken einer Spinne an der Wand oder im selben Raum löst bei Betroffenen oft panische Angst, Herzrasen und starkes Unbehagen aus. Ausgeprägte Ängste vor Tieren (spezifische Phobien) sind weit verbreitet und können die Lebensqualität im Alltag massiv beeinträchtigen – sei es beim Gang in den Keller, bei der Gartenarbeit oder im Urlaub. Ein ambitioniertes Forschungsteam der Ruhr-Universität Bochum (RUB) möchte genau hier ansetzen und sucht ab sofort freiwillige Studienteilnehmer, die ihre Spinnenangst dauerhaft und effektiv abbauen möchten.
Ziel der Studie: Angsttherapie noch effektiver gestalten
Die wissenschaftliche Untersuchung läuft unter dem Titel „Vergleich von Expositionstrainings für Spinnenangst“. Geleitet wird das Projekt von dem erfahrenen Psychotherapeuten Jan Heistermann und Prof. Dr. Armin Zlomuzica am RUB-Lehrstuhl Behavioral and Clinical Neuroscience. Das übergeordnete Ziel der Forscher ist es, genaue Klarheit darüber zu erlangen, wie Menschen mit Angststörungen bestmöglich durch ein sogenanntes Expositionstraining geholfen werden kann. Bei dieser Form der Verhaltenstherapie tasten sich die Betroffenen unter professioneller und schrittweiser Begleitung direkt an das gefürchtete Tier heran.
„Obwohl die Exposition bereits jetzt die erste Wahl zur Behandlung von Angststörungen in Psychotherapie-Leitlinien ist, besteht weiterer Forschungsbedarf, um diese gut untersuchten Behandlungen zugänglicher und effektiver zu gestalten und mehr Menschen mit Angststörungen helfen zu können.“ — Jan Heistermann, Psychotherapeut
Ablauf der Teilnahme und exklusiver Bonus
Das gesamte Programm ist kompakt gestaltet, um den zeitlichen Aufwand für die Teilnehmenden so gering wie möglich zu halten.
-
Die wichtigsten Eckdaten zur Studie im Überblick:
-
Zielgruppe: Gesucht werden Männer und Frauen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren, die unter einer stark ausgeprägten Spinnenangst leiden.
-
Umfang: Die gesamte Studie nimmt insgesamt nur eine Zeitspanne von rund fünf Stunden in Anspruch.
-
Termine: Das begleitete und fundierte Expositionstraining ist auf insgesamt drei separate Termine aufgeteilt.
-
Aufwandsentschädigung: Wer die Untersuchung erfolgreich und vollständig abschließt, profitiert nicht nur von der therapeutischen Hilfe, sondern erhält zusätzlich einen 50-Euro-Wunschgutschein als Dankeschön.
-
Wer den ersten Schritt wagen und sich seinen Ängsten in einem geschützten, wissenschaftlichen Rahmen stellen möchte, kann online direkt an einem unverbindlichen Studienscreening der Ruhr-Universität teilnehmen.
