Beitrag: Verfolgungsfahrt endet im Bauzaun – Brand in Industrieanlage in Linden
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Feuerwehr Bochum (c) Sebastian Sendlak

Gleich zwei Einsätze haben Polizei und Feuerwehr in den vergangenen Stunden im Bochumer Stadtgebiet beschäftigt. Während ein 19-jähriger Autofahrer nach einer riskanten Flucht gestoppt werden konnte, kam es in Linden zu einem Brand in einem Industriebetrieb.

Verfolgungsfahrt durch die Innenstadt endet im Bauzaun

In den frühen Morgenstunden des Samstags (25. April) gegen 4:45 Uhr wurden Polizeibeamte der Wache Bochum-Mitte auf einen Pkw aufmerksam, der ohne Licht und in Schlangenlinien auf der Dorstener Straße in Richtung Innenstadt unterwegs war.

Als die Beamten das Fahrzeug kontrollieren wollten, ignorierte der Fahrer die Anhaltesignale und flüchtete stattdessen mit hoher Geschwindigkeit. Dabei missachtete der 19-jährige Bochumer mehrere rote Ampeln und verursachte auf seiner Fahrt erhebliche Schäden: Insgesamt vier geparkte Fahrzeuge sowie eine Straßenlaterne wurden touchiert.

Im Bereich der Humboldtraße verlor der Fahrer schließlich die Kontrolle über sein Auto, prallte gegen eine Betonplatte und kam in einem Bauzaun zum Stehen. Anschließend setzte er seine Flucht zunächst zu Fuß fort, konnte jedoch wenig später im Nahbereich von den Einsatzkräften gestellt werden.

Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der 19-Jährige keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Zudem fanden die Beamten mehrere Tütchen mit Betäubungsmitteln sowie eine Lachgasflasche im Fahrzeug. Der verletzte Fahrer wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo ihm auch eine Blutprobe entnommen wurde. Das Fahrzeug wurde sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an.

Brand in Filteranlage in Bochum-Linden

Am Montagvormittag wurde die Feuerwehr Bochum gegen 9:30 Uhr zu einem Industriebetrieb in die Straße Deimketal im Stadtteil Linden alarmiert. Erste Meldungen deuteten auf einen Brand in einer Filteranlage hin.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage: Eine Rauchentwicklung war sichtbar, und der Brandherd konnte schnell in der betroffenen Anlage lokalisiert werden. Drei Trupps unter Atemschutz gingen umgehend zur Brandbekämpfung vor. Die Anlage wurde geöffnet, das brennende Material entfernt und anschließend mit CO₂ gelöscht.

Parallel dazu kontrollierten die Einsatzkräfte die angrenzenden Betriebsbereiche und belüfteten diese mit Überdrucklüftern, um verbliebene Rauchgase zu entfernen.

Glücklicherweise wurden bei dem Einsatz keine Personen verletzt. Insgesamt waren rund 35 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen sowie der Freiwilligen Feuerwehr Linden im Einsatz.

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