
Klavier
Der Pianist Martin von der Heydt gastiert Anfang Mai in Wattenscheid. Zwei Konzerte widmen sich selten gespieltem Repertoire und zeitgenössischer Musik.
In der Kunstwerkstatt am Hellweg finden Anfang Mai zwei Klavierabende statt. Die Konzerte beginnen am Freitag, 1. Mai, um 19.30 Uhr sowie am Sonntag, 3. Mai, um 16 Uhr. Der Eintritt kostet zehn Euro. Kinder und Jugendliche erhalten freien Zugang. Karten sind ausschließlich an der Abendkasse erhältlich.
Fokus auf selten gespielte Werke
Der Pianist Martin von der Heydt stellt ein Programm vor, das bewusst abseits des bekannten Repertoires liegt. Im Mittelpunkt stehen Kompositionen von Charles-Valentin Alkan, Ferruccio Busoni, André Jolivet und Karol Szymanowski. Ergänzt wird das Programm durch Gegenüberstellungen mit Werken aus dem klassisch-romantischen Kanon sowie zeitgenössischen Kompositionen.
Anspruchsvolles Repertoire und internationale Erfahrung
Von der Heydt zählt zu den Pianisten, die auch komplexe Werke moderner Komponisten interpretieren. Dazu gehören unter anderem Stücke von Iannis Xenakis, György Ligeti und Conlon Nancarrow, die er regelmäßig auswendig vorträgt.
Neben seiner solistischen Tätigkeit arbeitet er als Liedbegleiter und Kammermusiker. 1999 war er Mitgründer des E-MEX Ensemble, das sich auf Neue Musik spezialisiert hat.
Lehrtätigkeit und Auszeichnungen
Der Pianist erhielt mehrere Preise bei internationalen Wettbewerben. Seit 2011 leitet er eine eigene Klavierklasse an der Hochschule für Künste Bremen. Seine Konzerte verbinden klassische Werke mit moderner Musik und eröffnen neue Perspektiven auf das Klavierrepertoire.
Die Auftritte in Wattenscheid bieten die Gelegenheit, selten gespielte Kompositionen in einem kleineren Rahmen zu erleben.
