
Funino-Feld
Stadt investiert in modernes Spielformat für den Nachwuchs
In Bochum ist ein neues Spielfeld für den Kinderfußball eröffnet worden. Das sogenannte FUNino-Format richtet sich an junge Spielerinnen und Spieler. Die Anlage befindet sich in Eppendorf. Ziel ist es, mehr Bewegung und Spielanteile zu ermöglichen. Die Stadt hat dafür investiert.
Kleinfeldkonzept für mehr Spielanteile
Auf der Sportanlage an der Ruhrstraße wurde das erste FUNino-Feld im Stadtgebiet offiziell eingeweiht. Bei der Eröffnung war auch Jörg Lukat vor Ort.
FUNino gilt als kindgerechtes Spielformat im Fußball. Gespielt wird in kleinen Teams, meist drei gegen drei, auf einem verkleinerten Feld mit mehreren Toren und ohne festen Torwart. Ziel ist es, möglichst viele Ballkontakte und aktive Spielzeit für alle Beteiligten zu schaffen.
Der Deutscher Fußball-Bund hat das Konzept 2024 im Rahmen einer Reform für die Altersklassen der G-, F- und E-Jugend eingeführt.
Nutzung durch Verein und Schule
Die Anlage wird unter anderem vom 1. FC Neuruhrort genutzt. Auch die benachbarte Dietrich-Bonhoeffer-Grundschule greift auf die Spielfläche zurück.
Zur Eröffnung waren zahlreiche Kinder, Eltern und Vereinsmitglieder vor Ort. Die Einweihung fand im Rahmen eines Spieltages der Vereinsmannschaften statt.
Investition in Infrastruktur
Die Stadt hat rund 266.000 Euro in die Sportanlage investiert. Neben dem neuen FUNino-Feld wurde auch der Kunstrasen erneuert. Zuvor waren Sicherungsmaßnahmen aufgrund von Altbergbau notwendig.
Mit einer Größe von etwa 30 mal 15 Metern ist die Spielfläche speziell auf den Kinderfußball zugeschnitten.
Bedeutung für den Nachwuchs
Das neue Feld soll die sportliche Entwicklung fördern und gleichzeitig den Teamgedanken stärken. Durch das kompakte Spielformat sind alle Kinder aktiv eingebunden.
Die Anlage an der Ruhrstraße ist die erste fertiggestellte FUNino-Spielfläche im Stadtgebiet.
