Beitrag: April im Bergbau-Museum Bochum: Osteraktionen, Forschung und neue Einblicke
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Deutsches Bergbaumuseum zur Extraschicht

Das Deutsches Bergbau-Museum Bochum startet mit einem vielfältigen Programm in den April. Familienangebote, Veranstaltungen und Einblicke in die Forschung prägen den Monat.

Der April steht im Zeichen von Frühling und Ferien. Das Museum richtet sich dabei gezielt auch an Familien und Kinder. Neben klassischen Ausstellungen gibt es spezielle Mitmachangebote und Veranstaltungen.

Ein Schwerpunkt liegt auf den Osterferien. Hier erweitert das Museum sein Programm um zusätzliche Formate für jüngere Besucherinnen und Besucher.

Auch wissenschaftliche Themen und aktuelle Projekte bleiben Teil des Angebots.

Veranstaltungen und Programmtipps im April

Zu Beginn des Monats können Besucher die Grubenwehr kennenlernen. Die Veranstaltung „Triff die Grubenwehr“ findet am 2. April statt und ist im regulären Eintritt enthalten.

Am 5. April folgt eine Ostereiersuche im Museum. Das Angebot richtet sich vor allem an Familien.

Ende des Monats steht zudem die Veranstaltung „Mascha & Tisa: Glaube. Liebe. Kunst.“ auf dem Programm. Der Eintritt ist frei.

Osterferien mit Angeboten für Kinder und Familien

Während der Ferien setzt das Museum verstärkt auf Mitmachaktionen. Kinder ab sieben Jahren können unter anderem österliche Scherenschnitte gestalten.

Zusätzlich findet an Ostersonntag und Ostermontag eine Osterrallye durch das Museum statt. Dabei erkunden die Teilnehmenden die Ausstellungen auf spielerische Weise.

Auch das Anschauungsbergwerk ist geöffnet. Besucher können dieses eigenständig erkunden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Für die Orientierung stehen Audio-Touren zur Verfügung. Diese gibt es in deutscher und englischer Sprache. Für Kinder wurde ein spezieller Audioguide entwickelt, gesprochen von Shary Reeves.

Performance verbindet Kunst und Rohstoffpolitik

Mit „DEEP SEA BABY“ steht ein ungewöhnliches Format im Programm. Die Performance setzt sich mit dem Thema Tiefsee und Rohstoffabbau auseinander.

Das Stück wird als szenischer Rundgang durch verschiedene Ausstellungsräume inszeniert. Dabei treffen künstlerische Darstellung und wissenschaftliche Fragestellungen aufeinander.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie mit Ressourcen in bislang kaum erschlossenen Lebensräumen umgegangen wird.

Einblicke in Forschung und Archivarbeit

Auch aktuelle Forschungsergebnisse werden vorgestellt. Themen reichen von historischen Verfahren der Metallanalyse bis zu archäologischen Untersuchungen im Siegerland.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Montanhistorischen Dokumentationszentrum. Dort werden historische Lehrbücher und Handschriften zur Bergbaukunde archiviert.

Diese Quellen liefern Einblicke in die Entwicklung des Bergbaus und seine wissenschaftliche Aufarbeitung.

Rückblick und Ausblick

Im März übergab das Museum gemeinsam mit Partnern eine Spende an einen Bochumer Kinderhospizdienst. Das Geld stammt aus einer Sammlung beim Bergmannstag.

Zudem wurde das Fördergerüst des Museums für den Deutschen Lichtdesign-Preis 2026 nominiert. Die neue Beleuchtung prägt seit 2025 das Erscheinungsbild des Standorts.

Die Preisverleihung ist für September angesetzt.

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