Beitrag: Spielabbruch in Ahlen: Partie der SG Wattenscheid 09 nach Böllerwurf beendet
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Beim Auswärtsspiel der SG Wattenscheid 09 in Ahlen kommt es zu einem Abbruch kurz vor Schluss. Ein Linienrichter wird verletzt, die Entscheidung über die Spielwertung steht noch aus.

Das Spiel zwischen SG Wattenscheid 09 und Rot Weiss Ahlen ist am Sonntag vorzeitig beendet worden. Beim Stand von 3:1 für die Gäste wurde die Partie in der 82. Minute abgebrochen. Auslöser war ein Böllerwurf aus dem Fanblock. Ein Linienrichter erlitt dabei eine Verletzung am Ohr. Zuvor war das Spiel bereits unterbrochen worden. Das Verbandssportgericht muss nun über die Wertung entscheiden.

Die Gäste aus Wattenscheid starteten verhalten in die Partie. Bereits in der 7. Minute brachte Marc Heider die Gastgeber in Führung. Nach einer Ecke traf er aus kurzer Distanz zum 1:0.

Die Antwort folgte schnell. Nur drei Minuten später setzte sich Robert Nnaji durch und erzielte den Ausgleich. In der Folge entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit wenigen klaren Torchancen. Mit einem 1:1 ging es in die Halbzeit.

Wattenscheid dreht das Spiel

Nach der Pause übernahm Wattenscheid zunehmend die Kontrolle. Mehr Ballbesitz und mehrere Abschlüsse prägten die Phase nach dem Seitenwechsel.

In der 73. Minute fiel die Führung. Nach einem Ballgewinn spielte Robert Nnaji quer auf Tom Sindermann, der zum 2:1 einschob. Kurz darauf erhöhte erneut Nnaji. Nach einem Fehler in der Ahlener Defensive umkurvte er den Torwart und traf zum 3:1.

Bereits zuvor hatte es Zwischenfälle mit Pyrotechnik gegeben. Das Spiel wurde zeitweise unterbrochen. Über Lautsprecherdurchsagen wurde auf die Konsequenzen hingewiesen.

In der 82. Minute kam es dann zum entscheidenden Vorfall. Ein weiterer Knallkörper wurde aus dem Fanblock auf das Spielfeld geworfen und detonierte in der Nähe des Linienrichters. Dieser erlitt eine Verletzung am Ohr. Schiedsrichter Niklas Simpson brach die Partie daraufhin ab.

Reaktionen der Vereine

Die SG Wattenscheid 09 zeigte sich betroffen über die Ereignisse. In einer Stellungnahme wird betont, dass mit dem Vorfall eine klare Grenze überschritten sei. Gleichzeitig wurde auch ein Böllerwurf aus dem Gästeblock kritisiert.

Rot Weiss Ahlen verurteilte die Geschehnisse ebenfalls deutlich. Der Verein kündigte eine umfassende Aufarbeitung an und sprach von einer massiven Gefährdung für alle Beteiligten.

Wie das Spiel gewertet wird, ist derzeit offen. Das zuständige Verbandssportgericht wird den Fall prüfen.

Unabhängig vom sportlichen Ausgang rücken die Sicherheitsfragen in den Fokus. Beide Vereine betonen, dass solche Vorfälle keinen Platz im Fußball haben.

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