
Polizeipräsidentin Christine Frücht
(c) Sebastian Sendlak
Die Polizei hat die Verkehrsunfallstatistik für 2025 vorgestellt. In Bochum ist die Zahl der Unfälle gestiegen, während schwere Folgen seltener wurden.
Die Verkehrsunfallstatistik des Polizeipräsidium Bochum zeigt für das Jahr 2025 unterschiedliche Entwicklungen im Straßenverkehr. Im Stadtgebiet von Bochum wurden insgesamt mehr Unfälle registriert als im Jahr zuvor. Gleichzeitig ist die Zahl der Menschen, die schwer verletzt oder getötet wurden, zurückgegangen. Besonders betroffen bleiben sogenannte ungeschützte Verkehrsteilnehmer. Dazu zählen vor allem Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende.
Nach Angaben der Polizei ist die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle im Zuständigkeitsbereich gestiegen. Die Statistik umfasst die Städte Bochum, Herne und Witten.
Trotz der höheren Unfallzahlen bewertet die Polizei die Entwicklung bei den schweren Unfallfolgen als positiv. Weniger Menschen wurden im vergangenen Jahr schwer verletzt oder kamen bei Verkehrsunfällen ums Leben.
Fußgänger und Radfahrer besonders gefährdet
Die Auswertung zeigt erneut, dass ungeschützte Verkehrsteilnehmer besonders häufig von schweren Unfallfolgen betroffen sind. Dazu gehören Menschen, die zu Fuß unterwegs sind oder mit dem Fahrrad fahren.
Die Polizei sieht hier weiterhin einen Schwerpunkt der Verkehrssicherheitsarbeit. Präventionsprogramme und gezielte Kontrollen sollen dazu beitragen, Risiken im Straßenverkehr zu reduzieren.
Polizei verfolgt Ziel „Vision Zero“
Langfristig verfolgt das Polizeipräsidium Bochum das Konzept der „Vision Zero“. Dahinter steht das Ziel, Verkehrstote im Straßenverkehr vollständig zu vermeiden.
Neben Präventionsmaßnahmen setzt die Polizei auch auf verstärkte Kontrollen und konsequentes Vorgehen gegen Regelverstöße. Dazu zählen unter anderem Geschwindigkeitsüberschreitungen oder riskantes Verhalten im Straßenverkehr.
