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Polizei
In Bochum beschäftigten häusliche Gewalt und ein nächtlicher Einbruch die Polizei. In einem Fall sitzt ein Tatverdächtiger in Untersuchungshaft.
Zwei Polizeieinsätze haben am Montag und in der Nacht auf Dienstag in Bochum für Ermittlungen gesorgt. In Bochum-Mitte kam es zu einem Messerangriff im familiären Umfeld. Die Staatsanwaltschaft wertet die Tat als versuchten Mord. In Riemke wurde zudem ein Kiosk Ziel eines Einbruchs. In beiden Fällen bittet die Polizei um Aufmerksamkeit und Hinweise aus der Bevölkerung.
Messerangriff in Bochum-Mitte
Nach Angaben von Staatsanwaltschaft und Polizei griff ein 42-jähriger Bochumer seine getrennt lebende Ehefrau am Montag, 2. Februar, mit einem Messer an. Die Tat ereignete sich in der Wohnung der 48-Jährigen im Bereich Wattenscheider Straße/Ecke Cheruskerstraße. Die Frau erlitt eine leichte Verletzung an der Hand, konnte aus der Wohnung flüchten und die Polizei alarmieren.
Die Einsatzkräfte nahmen den Tatverdächtigen kurz darauf fest und stellten das Messer sicher. Der Mann war zuvor nicht polizeibekannt. Ein Haftrichter ordnete Untersuchungshaft an. Die weiteren Ermittlungen führt eine Mordkommission unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Bochum.
Einbruch in Kiosk in Riemke
In der Nacht auf Montag, 2. Februar, kam es zu einem Einbruch in einen Kiosk an der Herner Straße im Bereich des Riemke Markts. Unbekannte Täter warfen eine Scheibe zum Verkaufsraum ein. Entwendet wurden Tabakwaren sowie Bargeld. Anschließend flüchteten die Einbrecher unerkannt.
Eine Täterbeschreibung oder eine genaue Tatzeit liegen bislang nicht vor. Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die in der Nacht verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich zu melden. Hinweise nimmt das zuständige Kriminalkommissariat unter der Telefonnummer 0234 909-8135 oder über die Kriminalwache entgegen.
