
Sicherheitskonferenz
(c) Georg Kronenberg
Ein Theaterprojekt in Bochum-Langendreer setzt sich im Februar mit dem Thema Sicherheit auseinander. Jugendliche werden dabei aktiv in die Inszenierung einbezogen.
Sicherheit ist für viele Jugendliche ein präsentes Thema im Alltag. Mit der interaktiven Performance „Bochumer Sicherheitskonferenz“ greift ein Theaterprojekt diese Fragen auf. Im Februar sind mehrere Vorstellungen für Schulklassen sowie eine öffentliche Aufführung geplant. Spielort ist die Halle 205 an der Hauptstraße in Langendreer. Unterstützt wird das Projekt durch den Bochum-Fonds.
Die „Bochumer Sicherheitskonferenz“ wird vom Theaterkollektiv art allies umgesetzt. Beteiligt sind die Schauspielerin Anne Decker sowie der Videokünstler Simon Lenzen. Die Halle 205 fungiert dabei sowohl als Spielort als auch als Initiatorin des Projekts. Das Konzept wurde bereits in anderen Städten wie Marburg, Netphen und Witten gezeigt.
Im Mittelpunkt steht eine Inszenierung, die sich mit aktuellen gesellschaftlichen Unsicherheiten befasst. Thematisiert werden unter anderem die Wahrnehmung von Sicherheit, der Einfluss von Medien sowie der Umgang mit Verunsicherung im Alltag.
Themen zwischen Medien und Gesellschaft
Die Performance greift Fragen auf, die Jugendliche unmittelbar betreffen. Dazu zählen Online-Propaganda, militärische Aufrüstung und die Rolle der Medien bei der Meinungsbildung. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Resilienz und der Suche nach Zusammenhalt in unsicheren Zeiten. Die Inszenierung verbindet Videoelemente, Tanz und digitale Beteiligungsformate.
Ein zentrales Element ist die aktive Einbindung des Publikums. Die Teilnehmenden benötigen lediglich ein internetfähiges Smartphone. Während der Aufführung stimmen sie zu verschiedenen Fragen ab. So entstehen Stimmungsbilder, die das Meinungsspektrum im Raum sichtbar machen. Die Ergebnisse fließen direkt in das Spiel ein und beeinflussen den weiteren Verlauf der Performance.
Termine für Schulen und Öffentlichkeit
Insgesamt sind fünf Veranstaltungen in der Halle 205, Hauptstraße 205, vorgesehen. Vier Termine richten sich an Schulklassen aus Langendreer, darunter das Lessing-Gymnasium, das Walter-Gropius-Berufskolleg und die Rudolf-Steiner-Schule. Aufführungen für Schulklassen können zwischen dem 10. und 13. Februar vereinbart werden.
Für Lehrende ist am 11. Februar von 14.30 bis 17 Uhr eine Aufführung mit anschließendem Workshop geplant. Eine Anmeldung ist erforderlich und bis zum 5. Februar möglich. Die öffentliche Aufführung findet am Freitag, 13. Februar, um 19 Uhr statt. Der Einlass beginnt um 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.
