
Schauspielhaus Bochum
(c) Sebastian Sendlak
Zum 50. Todestag von Hannah Arendt veranstaltet das Schauspielhaus Bochum am Freitag, 12. Dezember, um 19.30 Uhr in den Kammerspielen eine Lesung und Podiumsdiskussion. Unter dem Titel „Mit Hannah Arendt über Israel und Palästina nachdenken“ lesen die Schauspieler*innen Danai Chatzipetrou und William Cooper ausgewählte Texte aus Arendts Werk.
Im Anschluss diskutieren die Journalistin und Buchautorin Alena Jabarine, der Historiker Moshe Zimmermann, Irmtrud Wojak, Gründerin des Fritz Bauer Forums, sowie Dramaturg Moritz Hannemann über die Relevanz und Widersprüchlichkeit von Arendts politischem Denken.
Hannah Arendt, 1906 in Deutschland geboren, emigrierte 1941 in die USA. Als politische Theoretikerin, Journalistin und Aktivistin hinterließ sie ein umfangreiches Werk, darunter Eichmann in Jerusalem und Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft. Arendts Texte zu Nationalstaatlichkeit, Flucht, Menschenrechten und dem Zusammenleben von Juden und Palästinensern bieten heute Anknüpfungspunkte für politische Debatten.
Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für Arendts Denken und seine Bedeutung für die Gegenwart interessieren.
