Beitrag: Polizei meldet Kontrollen und Betrug: Einsätze in Bochum am Donnerstag
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Polizei

Polizei und Stadt haben in der Innenstadt den Radverkehr kontrolliert. Gleichzeitig warnt die Kriminalpolizei vor Trickdieben. In einem Fall wurde eine Seniorin Opfer eines Betrugs.

Am Donnerstag, 9. April, standen in Bochum zwei Themen im Fokus der Polizei. In der Innenstadt kontrollierten Einsatzkräfte den Verkehr zum Start der Fahrradsaison. Parallel ermittelt die Kriminalpolizei nach einem Betrugsfall. Dabei wurde eine ältere Frau in ihrer Wohnung bestohlen. Die Polizei bittet in beiden Fällen um Aufmerksamkeit und Hinweise aus der Bevölkerung.

Kontrollen zum Start der Fahrradsaison

Unter dem Motto „Mit Rad und Tat für Sicherheit“ führten Polizei und Verkehrsüberwachung der Stadt Bochum einen gemeinsamen Schwerpunkteinsatz durch. Zwischen 7 und 15 Uhr kontrollierten die Teams vor allem den Verkehr in der Innenstadt.

Insgesamt überprüften die Einsatzkräfte 37 E-Scooter, 52 Fahrräder, 46 Pedelecs und 18 Autos. Dabei wurden 51 Verwarngelder verhängt. Häufiger Grund war das unerlaubte Fahren auf Gehwegen.

Auf dem Husemannplatz informierte zudem ein Team der Verkehrsunfallprävention über sicheres Verhalten im Straßenverkehr. Dabei wurde auch auf kommende Pedelec-Kurse hingewiesen, die gemeinsam mit der Verkehrswacht Bochum angeboten werden. Auftakt ist am 18. Mai auf dem Werner Markt.

Seniorin wird Opfer von Trickdieb

Am selben Tag kam es zu einem Betrugsfall im Bereich der Laarmannstraße. Eine 89-jährige Bochumerin wurde gegen 14 Uhr von einem unbekannten Mann aufgesucht.

Der Täter gab sich als Polizeibeamter aus und schilderte einen angeblichen Unfall eines Enkels. Um Behandlungskosten zu decken, forderte er Bargeld oder Schmuck. Die Seniorin übergab Schmuck, anschließend flüchtete der Mann.

Polizei warnt vor „Enkeltrick“

Die Kriminalpolizei ermittelt und sucht Zeugen. Der Tatverdächtige wird als etwa 30 bis 35 Jahre alt, rund 1,80 Meter groß und mit dunkelblonden Haaren beschrieben.

Die Polizei warnt erneut vor dieser Betrugsmasche. Täter setzten gezielt auf Drucksituationen und emotionale Geschichten. Besonders ältere Menschen seien betroffen. Im Zweifel sollten Betroffene Gespräche sofort beenden und über den Notruf Hilfe holen.

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