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Ruhr Universität
Die Stadt Bochum informiert über die geplante Erweiterung des Technologiequartiers am Campus. Grundlage ist der Bebauungsplan Nr. 1039 für den Stadtteil Querenburg.
In Bochum-Querenburg soll das Technologiequartier am Campus ausgebaut werden. Die Stadt stellt dafür den Bebauungsplan Nr. 1039 auf. Basis ist der vom Rat beschlossene „Rahmenplan Campus Bochum“. Ein städtebauliches Konzept liegt vor und wird nun öffentlich vorgestellt. Bürgerinnen und Bürger können sich informieren und Stellungnahmen abgeben.
Das bestehende Technologiequartier liegt südlich der Universitätsstraße sowie östlich der Ruhr-Universität und der Hochschule Bochum. Künftig sollen dort zusätzliche Baugrundstücke entstehen. Vorgesehen sind Flächen für Unternehmen, die mit universitären Einrichtungen und Instituten zusammenarbeiten und von der räumlichen Nähe profitieren.
Informationsveranstaltung Ende Januar
Das städtebauliche Konzept wird am 29. Januar um 18 Uhr öffentlich vorgestellt. Die Informationsveranstaltung findet im Zentrum für IT-Sicherheit, Lise-Meitner-Allee 4, statt. Interessierte haben dort die Möglichkeit, sich über die Planungen zu informieren und Fragen zu stellen.
Unabhängig von der Veranstaltung kann das Konzept vom 19. Januar bis zum 20. Februar eingesehen werden. Die Unterlagen stehen online unter bochum.de/bebauungsplaene zur Verfügung. Zusätzlich liegen sie im Technischen Rathaus an der Hans-Böckler-Straße 19, Zimmer 1.0.210, aus. Stellungnahmen können während des Auslegungszeitraums unter anderem online abgegeben werden.
Das Leitbild des Entwurfs sieht eine harmonische Ergänzung der bestehenden Bebauung vor. Berücksichtigt werden der Geländesprung sowie die Randlage zu angrenzenden Grünzügen. Für die Bebauung soll eine bestehende Zu- und Abfahrt zur Universitätsstraße entfallen. Die Erschließung ist über eine Verlängerung der Lise-Meitner-Allee bis zum Hustadtring sowie über zwei Stichstraßen geplant. Stellplätze sollen überwiegend in einer Quartiersgarage entstehen. Auch die Auswirkungen auf den Verkehr im Umfeld werden untersucht.
Eine erneute Beteiligung der Öffentlichkeit ist vorgesehen, sobald der Bebauungsplanentwurf und die begleitenden Gutachten vollständig ausgearbeitet sind. Dann folgt die formelle Veröffentlichung des Bebauungsplans.
